Spielbericht vom Spiel gegen Rotation Prenzlauer Berg
Auswärtssieg gegen Rotation
Samstag, 19:30 Uhr an der Paul-Heyse-Straße am Velodrom: Hunderte Menschen strömen herbei. Doch nicht für das Spiel zwischen der SG Rotation Prenzlauer Berg und dem VfL Tegel – ihr Ziel war die Show „Disney On Ice“ nebenan. Dabei hätte auch die Partie in der Seelenbinderhalle eine sehenswerte Darbietung geboten.
Das Hinspiel in Tegel konnte der Aufsteiger überraschend deutlich für sich entscheiden, weshalb man vor den Qualitäten des aktuellen Tabellenletzten gewarnt war. Entsprechend konzentriert ging Tegel in die Partie. Die ersten 15 Minuten gestalteten sich ausgeglichen (8:9, 15. Min.), doch dann zündeten die Gäste den Turbo: Die Abwehr wurde zur Festung, vorne nutzte Tegel konsequent seine Chancen. Lediglich die schwache Konterverwertung verhinderte eine noch höhere Pausenführung – trotzdem stand ein komfortables 13:19 auf der Anzeigetafel.
Doch wie so oft tat sich Tegel zu Beginn des zweiten Durchgangs schwer. Die Abschlüsse wurden ungenauer, die Defensive wackelte, und Rotation kämpfte sich Tor um Tor heran. Plötzlich war der Vorsprung auf einen Treffer geschrumpft (23:24, 45. Min.), und das Momentum schien auf Seiten der Gastgeber zu kippen. Doch genau in diesem Moment fand Tegel die richtige Antwort: Die Abwehr stabilisierte sich wieder, vorne kehrte die Effizienz zurück – und mit einem starken Schlussspurt setzten sich die Gäste am Ende souverän mit 26:33 durch.
Der zweite Sieg in Folge katapultiert Tegel in die obere Tabellenhälfte. Nun gilt es, die Serie fortzusetzen: Am 29. März geht es im Heimspiel gegen Hellersdorf um den nächsten Erfolg.
Deutliche Niederlage in Spandau
Am 14. Spieltag reiste die 1. Männermannschaft nach Spandau – ein Gegner, bei dem im Vorfeld kaum eine Prognose über den Spielverlauf möglich ist. Mal sind es knappe Partien, mal deutliche Niederlagen wie im HVB-Pokal-Achtelfinale im letzten Jahr, aber auch Siege, wie beim letzten Gastauftritt. Diesmal gab es leider wieder eine klare Niederlage.
Dabei startete Tegel stark in die Partie. Die Abwehr stellte die Gastgeber vor Probleme, Torhüter Bux glänzte mit starken Paraden, und vorne zeigte sich das Team treffsicher. Die Folge: eine frühe 6:9-Führung nach 13 Minuten. Doch Spandau ist bekannt für seine offensive Durchschlagskraft und die Fähigkeit, regelmäßig die 30-Tore-Marke zu knacken. So kämpften sich die Gastgeber zurück und drehten das Spiel bis zur Halbzeit in eine torreiche 18:17-Führung.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie endgültig zugunsten Spandaus. Bis zur 52. Minute gelangen Tegel nur fünf Treffer – ein Rückschlag, zu dem auch sechs Zeitstrafen beitrugen, die immer wieder Unterzahlsituationen erzwangen. Zudem konnte Kapitän Schauer verletzungsbedingt nicht mehr wie in der ersten Halbzeit eingesetzt werden, was den ohnehin geschwächten Rückraum zusätzlich belastete. Am Ende konnte Tegel nicht mehr an die gute erste Hälfte anknüpfen und musste sich mit 36:28 geschlagen geben.
Nun gilt es, den Fokus auf das nächste Spiel zu richten: Im Heimspiel gegen Köpenick geht es um wichtige Punkte.
Remis gegen Narva 🤾♂
Die 1. Männermannschaft trat in ihrem letzten Ligaspiel gegen die SG Narva Berlin an – eine junge, schnelle Mannschaft, die Tegel in der Vergangenheit oft Probleme bereitet hatte. Zudem fand die Partie aufgrund der Bundestagswahl nicht in der heimischen „Hatze“ statt, sondern ungewohnterweise im Wildganssteig in Heiligensee, wo sonst nur donnerstags trainiert wird.
Die Gäste legten von Beginn an ein hohes Tempo vor, während Tegel zunächst schwer ins Spiel fand und schnell in Rückstand geriet. Doch im Laufe der ersten Halbzeit kämpfte sich die Mannschaft zurück, und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Mit einem 14:14 ging es in die Halbzeitpause und sowohl das Team als auch die zahlreichen Zuschauer im gut gefüllten Wildganssteig spürten, dass hier etwas möglich war.
Die zweite Halbzeit war deutlich weniger torreich. Eine stabile Abwehr und spektakuläre Paraden von Bux sorgten dafür, dass nur neun gegnerische Würfe den Weg ins Tegeler Tor fanden. Allerdings war auch die eigene Offensive nicht durchschlagskräftiger – ebenfalls nur neun Tore gelangen. Besonders bitter: In den Schlussminuten spielte Tegel in doppelter Überzahl, konnte diesen Vorteil jedoch nicht nutzen, um den Sack zuzumachen. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 23:23-Unentschieden.
Nach dem Remis gegen den SCC in der Vorwoche hat das Team zwar die letzten beiden Spiele nicht verloren, aber eben auch nicht gewonnen. Dennoch kann auf dieser Leistung aufgebaut werden, um nächste Woche gegen Spandau alles reinzuwerfen.
Spielbericht Auswärtsspiel gegen Blau Weiß
Erste Niederlage im neuen Jahr
Sonntag, 15:30 Uhr, strahlender Sonnenschein.
Die Augen erblicken einen Apfelkuchen auf dem Tisch, der Geruch von Kaffee touchiert die Nase, und das wohlige Gefühl des Ausklingens eines erholsamen Wochenendes macht sich breit.
Doch nein! An diesem Sonntag ist irgendetwas anders. Wider Erwarten finden wir uns in einer heißen Handballhalle nahe der südlichen Berliner Stadtgrenze wieder. Kein typischer Bilderbuch-Sonntag, allerdings war ebenso ein Leckerbissen zu erwarten wie beim klassischen Kaffee und Kuchen – nur eben ein sportlicher. Der HVB hatte sich entschlossen, dem abendlichen WM-Spiel zwischen Deutschland und Tschechien Konkurrenz zu machen. Und wie, wenn nicht mit einem Spiel, das sich liest wie ein Fitzek-Thriller: Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 gegen unseren Herzensverein, den VfL Tegel.
Blieb man in diesem Kalenderjahr noch ungeschlagen, so wollte man diese umfangreiche Serie auf zwei Siege ausbauen.
Das Spiel begann, und ein erwartbarer, kämpferischer Schlagabtausch wurde den Zuschauerinnen und Zuschauern geboten. Viele technische Fehler, einige kuriose Entscheidungen auf beiden Seiten und mehrere vergebene Chancen durchzogen das Spiel. Für eine genauere Beschreibung reicht der Platz an dieser Stelle nicht aus – ganz nach dem nächtlichen Partymotto: Wer es wissen will, der muss dabei gewesen sein.
Letztlich gewinnen die Herren von Blau-Weiß verdient mit 30:26 (13:12), da wir in den entscheidenden Momenten nie wirklich vorbeizogen, sondern vielmehr auf Abstand gehalten wurden. Positiver Lichtblick ist, dass hier mehr drin gewesen wäre und die couragierte Leistung Freude auf mehr in diesem Handballjahr macht.
Vielleicht ja bereits am Montag, den 27.01., um 20 Uhr?! Wo zu erneut ungewohnter Zeit die gleiche Truppe von Blau-Weiß bei uns im Hatzedom antanzt, um mit uns das Weiterkommen im Pokal auszufechten. Vielversprechend ist auch hier die Statistik in 2025. Ganze 0 Niederlagen in 0 Heimspielen zeigen die weiße Weste in unserer Heimspielstätte, welche wir motiviert verteidigen möchten. Also, was gibt es Schöneres, als mit einem solchen Spiel in die neue Woche zu starten? Um noch 1–2 Plätze zu ergattern, sollte man daher lieber nicht zu spät erscheinen 😉
Schöne Woche
Blacky
Spielbericht vom 11.1.25 gegen Pankow
2025 – Neues Jahr, neue Halle, neues Glück
Zum Jahresbeginn starteten wir gegen einen bekannten Gegner, die Handballfreunde aus Pankow. Neu hingegen war die Halle. Wenn man sie denn erst einmal gefunden hat, lässt sich im Nachhinein sagen: Ja, dort lässt es sich gut Handball spielen!
Nun aber zum Spiel selbst…
18:30 Uhr – die Handballfreunde Pankow haben den ersten Anwurf. Direkt im ersten Angriff spürte man die Motivation und den Willen der Gäste aus Tegel, die in der Abwehr ordentlich Beton angerührt haben. Kein Durchkommen für die Gastgeber, denn das erste Tor der Partie holten wir uns direkt mit einem Konter.
Erst in der 5. Spielminute findet Pankow dann doch einen Weg, den Ball im Tegeler Tor zu platzieren – 1:1.
Die restliche erste Halbzeit verläuft relativ gleichmäßig, wenn man rein den Torverlauf betrachtet. Hätten wir den ein oder anderen Konter verwandelt oder technische Fehler abgestellt, wäre es nicht bei einem Halbzeitstand von 9:10 geblieben. In der 20. Minute bleibt noch eine Rote Karte für einen der Handballfreunde zu erwähnen, die aus unserer Sicht allerdings keine allzu große Auswirkung auf das Spiel hatte.
In der Halbzeitpause gab es eine ungewöhnlich kurze Ansprache, denn eigentlich gab es nicht viel zu korrigieren. Die Abwehr stand wirklich solide, der Keeper fischte von den wenigen Bällen, die durchkamen, noch einige weg. Nur im Angriff müssen wir konsequenter sein und einfach mal die Lücken nutzen, die sich vor uns auftun.
Wie in ziemlich jedem Spiel der bisherigen Saison starteten wir die ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit mit Unsicherheit und technischen Fehlern im Angriff. Zum Glück nur dort, denn die Abwehr blieb weiterhin stabil.
Mit einer 1- bis 2-Tore-Führung taumelte das Spiel bis zur 51. Minute, dann der Ausgleich durch Pankow.
Damit wurde die allseits bekannte Crunch-Time eingeläutet.
Jetzt konnten wir noch einmal zeigen, wer den längeren Atem hat und was wir wirklich können – Ergebnis der Schlussphase: 1:8, sodass wir mit gehobener Brust die Partie mit 18:25 für uns abschließen konnten.
Dieser gute Start in das Jahr zeigt, dass wir mit Motivation und Willen eine saustarke Abwehr aufstellen können.
Wenn wir diese Energie nun auch noch im Angriff umsetzen könnten… Ein paar Spiele kommen ja noch 😉
Diese Woche geht es wieder nach Marienfelde, dieses Mal gegen die 1. Männermannschaft von Blau-Weiß, Sonntag, 15:30 Uhr im Baußnerweg.
Und abschließend noch vielen Dank an alle angereisten Fans! Ihr seid klasse!
Heimniederlage gegen Rotation
Nach der kurzen Herbstpause stand für die 1. Männermannschaft wieder ein Heimspiel an. Am Samstag empfing man die SG Rotation Prenzlauer Berg in der Hatze – eine Mannschaft, die bis dato noch ohne Punkte war, aber keinesfalls zu unterschätzen. Diese Warnung zeigte sich im Verlauf des Spiels.
Die Partie begann ausgeglichen, doch in der 8. Spielminute konnte sich Tegel erstmals eine 2-Tore-Führung erspielen. Diese währte jedoch nicht lange, denn die Gäste hielten von Beginn an dagegen. Im Angriff ließ man mehrere Tormöglichkeiten ungenutzt, und auch in der Abwehr bot man dem Gegner zu viele einfache Chancen. Mit einer knappen 16:15-Führung ging es in die Halbzeitpause – eine Führung, die wenig Aufschluss über den weiteren Verlauf der Partie gab. Es deutete sich zwar erneut eine enge Begegnung an, wie in den vergangenen Spielen, doch dies sollte sich nicht bestätigen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit war die Mannschaft gedanklich noch in der Kabine. Mit nur einem Tor in den ersten 8 Minuten geriet man schnell mit 17:20 ins Hintertreffen. An diesem Tag fehlte es vor allem an der nötigen Stabilität in der Abwehr, und auch die versuchte Manndeckung zeigte keine Wirkung. Im Angriff fand man nur selten zu klaren Tormöglichkeiten. Im Gegensatz dazu agierte die SG Rotation souverän und baute ihren Vorsprung aus. In der 56. Minute führte der Gegner erstmals mit 6 Toren (24:30). Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es an diesem Tag einfach nicht laufen sollte.
Nach einer insgesamt enttäuschenden Vorstellung musste man sich schließlich mit 28:34 geschlagen geben – eine verdiente Niederlage.
Am kommenden Sonntag bietet sich jedoch die Gelegenheit, es besser zu machen. Dann geht es zum TuS Hellersdorf im Osten Berlins.
Zitterpartie in Köpenick 😳
Am vergangenen Samstag reiste der VfL Tegel in die Ajax-Arena, um ihr nächstes Spiel zu bestreiten. Beide Teams hatten sich viel vorgenommen, Tegel wollte wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und Ajax vor heimischer Kulisse die ersten Punkte der Saison holen. Dementsprechend kämpferisch gestaltete sich das Spiel mit dem besseren Start für Tegel. Mit viel Tempo und Bewegung im Spiel gelang es der Mannschaft die offensive Abwehr auseinander zuspielen und sich in der 10 Minute einen drei Tore Vorsprung (7:10) zu erarbeiten. Im Anschluss schaltete Tegel, wie bereits im Spiel gegen Spandau, ein, zwei Gänge runter und ließ Ajax die Chance im Spiel zu bleiben. Erarbeitete man sich doch eine gute Torgelegenheit, scheiterte man an diesem Tag nur zu häufig am gut aufgelegten gegnerischen Torhüter. Beide Teams verabschiedeten sich in die Halbzeitpause mit einem Unentschieden (12:12).
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, keine der beiden Mannschaften gelang es, das Ruder an sich zu reißen. Die kompakte und hart agierende Abwehr der Heimmannschaft machte es Tegel merkbar schwer zum Torerfolg zu kommen. Lediglich Max Lother konnte in der zweiten Halbzeit im Angriff überzeugen und führte seine Mannschaft vier Minuten vor Schluss zu einer drei Tore Führung (24:27). Eine Vorentscheidung zu Gunsten der Tegeler, mit Nichten. Ajax agierte nun mit einer offensiven Abwehr, begünstigt durch fragwürde Entscheidungen der Schiedsrichter gelang es Ihnen innerhalb von drei Minuten den Ausgleich zu erzielen (27:27). Es sind nur noch 45 Sekunden zu spielen und Tegel in doppelter Unterzahl. Der Ball wird möglichst lange in den eigenen Reihen geführt. Die Spannung ist in der gesamten Halle zu spüren. Goldi stellt die Sperre nach Außen, Max erkennt die Situation geht nach Außen vorbei und netzt zum 27:28 Siegtreffer ein.
Die Freude auf Seitens Tegel ist groß, die Enttäuschung Ajaxs noch viel größer, waren sie in der laufenden Saison noch nie so nah an einem Sieg dran. Doch für das nächste Spiel am 09.11. gegen Rotation Prenzlauer Berg darf die Prognose ruhig etwas positiver ausfallen.
Spielbericht Narva:
Erste Saisonniederlage 😔
Am 3. Spieltag trat die 1. Männermannschaft zum ersten Auswärtsspiel der Saison in Friedrichshain gegen SG Narva an. Letzte Saison hatte man gegen diesen Gegner Schwierigkeiten, doch in dieser Saison wollte man es besser machen. Leider war die Ausgangslage nicht ideal, da nur drei Rückraumspieler zur Verfügung standen.
Das Spiel begann hektisch, mit technischen Fehlern auf beiden Seiten. In der ersten Halbzeit zeigte Tegel eine solide Abwehrleistung und zwang den Gegner zu langen Angriffen. Im Angriff hatte man keine Probleme mit der offensiven Deckung der Gastgeber, ließ aber mehrere gute Chancen ungenutzt. So ging es mit einem Halbzeitstand von 15:12 in die Pause. Für die zweite Halbzeit war noch alles offen.
Leider verpasste die Mannschaft den Start und die dünne Personaldecke im Rückraum machte sich bemerkbar. Die Durchschlagskraft gegen die 6-0 Deckung der Gastgeber fehlte, und Fehlwürfe ermöglichten den Gastgebern schnelle Tore. Narva setzte sich durch einen 4-Tore-Lauf zu Beginn der zweiten Halbzeit erstmals ab (19:12, 35. Minute). Trotz der Bemühungen, mit zwei Kreisläufern im Angriff zurückzukommen, sollte es an diesem Tag nicht sein. Das Spiel endete 32:24 und stellt die erste Niederlage der noch jungen Saison dar.
Nächstes Wochenende besteht die Möglichkeit, in die Erfolgsspur zurückzufinden, wenn der VFV Spandau zu Gast in der Hatze ist. 5.10 18:00 Uhr
Sieg im ersten Saisonspiel
Am Samstag 14.09.24 begann die 1. Männermannschaft die neue Oberliga-Saison 2024/25. Zu Gast in der Hatze Blau-Weiß, gegen die man bereits vor einigen Wochen im Testspiel aufeinandertraf.
Das Spiel startete ausgeglichen, ohne dass sich eine Mannschaft absetzen konnte. Gegen Ende der ersten Halbzeit machte sich Tegel das Leben selbst schwer: Ballverluste im schnellen Spielaufbau und unnötige Zeitstrafen führten dazu, dass Blau-Weiß erstmals mit 4 Toren Vorsprung in Führung ging (11:15, 29. Minute). Dennoch gelang es Tegel, den Rückstand vor der Halbzeit auf 13:15 zu verkürzen.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb es spannend, und der 2-Tore-Vorsprung von Blau-Weiß hielt lange an. In der 45. Minute konnte Blau-Weiß erneut mit 4 Toren in Führung gehen (21:25). Doch Tegel kämpfte in den letzten 15 Minuten entschlossen. Die technischen Fehler wurden abgestellt und durch einer guten Abwehr, sowie einer effizienten Wurfquote konnte man das Spiel drehen und ging in der 55. Minute erstmals in Führung (27:26). Mit einem 4-Tore-Lauf in den letzten Minuten sicherte sich Tegel entgültig den Sieg.
Am kommenden Samstag geht es mit einem Heimspiel weiter, wenn der Aufsteiger SCC in der Hatze zu Gast ist.
Spielbericht gegen OSF II:
Die erste Niederlage der Saison! 😔
Am 5. Spieltag der Verbandsliga Saison 2023/24 empfing die erste Herrenmannschaft des VfL Tegel die zweite Mannschaft der SG OSF Berlin. Der Mannschaft war bewusst, dass sie auf einen starken Gegner treffen würde, da es sich um den Tabellennachbarn handelte und OSF zuvor bereits gegen den VfV Spandau gewonnen hatte. Doch die Tegeler starteten gut in die Partie. Dank einer soliden Abwehrleistung, die man bereits in den vorherigen Spielen gesehen hatte, konnten man bereits in der 9. Spielminute eine vier Tore Führung aufbauen (7:3). Doch die Gäste kämpften sich immer wieder zurück, und so entwickelte sich ein, wie erwartet, hart umkämpftes Spiel, in dem keine Mannschaft sich absetzen konnte. Das Spiel hielt somit genau das, was es versprach, und es ging mit einem Spielstand von 15:13 in die Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel immer noch eng, wobei vier Zeitstrafen gegen Tegel und nur eine Zeitstrafe auf Seiten der Gäste das Spiel der Tegeler dämpften. Nichtsdestotrotz konnte man 15 Minuten vor Ende erneut einen Vier-Tore-Vorsprung erzielen (20:16). Doch ab diesem Zeitpunkt kippte das Spiel in die andere Richtung. Viele hundertprozentige Chancen vor dem Tor konnten nicht genutzt werden, und somit ermöglichte man den Gästen, das Spiel zu drehen. Am Ende verlor man die letzten 15 Minuten des Spiels mit 1:7 und damit auch das gesamte Spiel verdient mit 21:23.
Dies bedeutete die erste Saisonniederlage, die definitiv vermeidbar war, da man das Spiel in den letzten 15 Minuten aus der Hand gab. Jedoch steht man am Anfang der Saison, und es gibt noch viele Punkte zu holen! 💪
Am nächsten Wochenende ruht der Spielbetrieb in der Verbandsliga. 💤
Allerdings muss die Mannschaft in der zweiten Runde des HVB-Pokals antreten.
Spiebericht gegen BTSV 30.9
SPIELBERICHT vs Pankow
1. Heimsieg in der neuen Saison!💪
Zum dritten Spieltag durften die 1. Männer die Mannschaft von den Handballfreunden Pankow in der Hatze begrüßen. Nachdem uns im ersten Saisonspiel Ajax Köpenick in der Verbandsliga willkommen geheißen hat (28:28), konnten wir uns danach klar gegen Z 88 durchsetzen, sodass wir nun erpicht darauf waren, auch zu Hause zwei Punkte zu holen. Dementsprechend motiviert starteten wir in die Partie – mit Erfolg. Neben einer robusten Abwehr, deren wenige Lücken durch eine starke Torhüterleistung gedeckt wurden, konnten wir auch im Angriff viele Akzente setzen. Bis zur Halbzeit konnten wir diese starke Leistung fortführen und so mit einem Stand von 16:7 in die Pause gehen. „Wichtig ist nicht der Stand nach 30 Minuten, sondern nach 60!“, hieß es von unserem neuen Trainer Christoph Pöhl. Für uns bedeutete das: Bloß nicht nachlassen! Besonders in einem Heimspiel. Aber auch der Gegner wollte sich besser präsentieren und so kam es in der zweiten Halbzeit zu einem ausgeglichenen Spiel. Wenn man hoch führt, lässt man automatisch etwas nach; zudem haben wir die Chance genutzt, dass jüngere Spieler Erfahrungen sammeln konnten, während die Freunde routiniert weiter gespielt haben. Am Ende haben sie zwar die Halbzeit, aber nicht das Spiel gewonnen (32:24) und wir somit zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft.
Vielen Dank für eure Unterstützung in der Halle. 🙏🔥
Macce Goldie Goldmann
Nächstes Spiel: Sa. 30.09.2023 um 18:30 Uhr beim BTV 1850 in Kreuzberg
#verbandsliga #tegelhandball #welovetegel #hvb #wirihralle #heimsieg #vfltegel #handball
Saison 23/24
Saison 22/23
Trainingszeit Mo+Mi Halle Hatzfeldtallee ab 19:30
Spielbericht vom 5.3.22:
Saison 21/22
1. Männer starten mit Heimspiel in die Saison 21/22.
Hier anklicken um zur HVB Seite mit allen Spielen zu gelangen
Unsere 1. Männer sucht für die nächste Saison auf allen Feldspieler-Position noch Verstärkung. Die Mannschaft kann auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. Zwei Berliner Meisterschaften, drei Jahre in der Oberliga, sowie zwei Final-Four-Teilnahmen in den letzten fünf Jahren, sprechen für sich. Damit das auch weiterhin so bleibt, suchen wir noch weitere Spieler, die den Weg mit uns weitergehen wollen. Wenn Ihr Interesse habt oder jemanden kennt, der eine neue Herausforderung sucht, schreibt uns doch gerne an.
Wir freuen uns auf Euch.
+++Spielbericht 1. Männer gg. Altlandsberg+++
Ein Satz mit X, das war wohl Harz
Nachdem man am letzten Wochenende OSF sicher geschlagen hatte, ging es diesen Samstag frohen Mutes nach Altlandsberg. Da das Hinspiel nur knapp mit einem Tor verloren wurde, konnte man hier auf ein gutes Spiel hoffen. Der Anpfiff erfolgt erst 19 Uhr und es folgte ein Angriff der Gegner. Obwohl wir uns auf das Spiel der Leute aus Altlandsberg eingestellt hatten, dauerte es keine Minute bis zum ersten Treffer. An sich keine große Sache, es ist Handball, allerdings kam es dann zum eigentlichen Problem des Abends: Unser Angriff. Zuletzt haben wir es noch vermocht, uns ins Eins-gegen-Eins zu werfen und den Ball weiterzugeben, bis zum Torerfolg. An diesem Abend jedoch war das nicht der Fall. Tatsächlich dauerte es über 12 Minuten, bis uns ein Tor gelang. Zuvor gab es für unsere Fans nur Abspielfehler oder Würfchen zu sehen, die der Gegner dankend für Konter annahm. Dementsprechend war auch der Stand mit 1:6 aus Tegeler Sicht. Aber wir waren nicht Vorort, um uns abschlachten zu lassen. Auch wenn der Angriff in dieser Halbzeit nicht mehr zu unserer Stärke werden sollte, die Abwehr stand gut, gefolgt von einer exzellenten Torhüterleistung. So konnten wir den Abstand nun halten und sogar noch auf 11:7 verkürzen. Kurz um: Nur 11 Tore zu bekommen ist stark, nur 7 zu werfen eher miserabel. Aber es war noch nichts verloren, und so gingen wir mit neuen Ideen aus der Kabine wieder aufs Feld in die zweite Halbzeit. Entweder war die Ansprache erfolgreich oder wir hatten uns endlich an das Spielgerät gewöhnt, denn wir schafften es, den Abstand noch mehr zu verringern. In der 41. Minute waren wir dann auf zwei Tore ran. Leider hielten wir die Konzentration danach nicht weiter aufrecht und durch von uns verhauene 100-prozentige kamen die Gegner zurück in Form und gewannen wieder Abstand. Um noch eine gewisse Chance auf den Sieg zu wahren, experimentierten wir in der Schlussphase mit einer offenen Deckung. Der Gegner ließ sich aber nicht beirren und kam weiterhin zu Toren, wir hingegen versuchten uns an (zu) schnellen Toren und bekamen stattdessen wieder Konter. Am Ende verlieren wir mit 8 (26:18). Das klingt nach einer Deutlichkeit, die es zwischendurch nicht gab und es vielleicht auch nicht gegeben hätte, würden wir nicht ein Fünftel der Spielzeit brauchen, um richtig ins Spiel zu finden. Da es dies zu ändern gilt, gibt es diese Woche gleich zwei Trainingsspiele mit Harz, um dann nach einem freien Wochenende nicht nur spielerisch, sondern auch ballisch in Greifswald mithalten zu können. POW POW
Schauer
+++Spielbericht 1. Männer gg. SG OSC-Schöneberg-Friedenau+++
3 aus 3
Noch vor weniger als einem Jahr fügte uns die SG OSF im Final Four eine herbe und leistungsgerechte Niederlage zu. Auch in den Jahren davor gestalteten sich die Siege der Schöneberger gegen uns meist überaus deutlich. Umso überraschender waren für viele Beteiligte die Siege gegen die Blau-Orangenen im ersten Saison- und dann auch im Pokalspiel. Erste Stimmen unkten schon über unseren neuen „Lieblingsgegner“. Wir wussten aber trotzdem vor unserem Heimspiel am Samstag, dass dieser Schlagabtausch definitiv kein Zuckerschlecken werden würde.
Hochmotiviert gingen wir daher in die Partie, auch weil wir gewillt waren die rote Laterne wieder nach Südberlin zu schleudern. Vorher hauten wir diese den Schönebergern aber erstmal gewaltig um die Ohren. Über 3:0, 5:1, 8:3 und 12:6 nahmen unsere Köpfe eine immer aufrechtere Haltung ein, während die Gäste mit ihrem Siegeswillen sichtbar haderten. Lediglich der gegnerische Torwart trieb seine Mannen unaufhörlich an: „Los Leute, so’ne Aufholjagd ist doch am geilsten!“ Stimmt, doch sein Gegenüber hatte mächtig was dagegen. Jan stellte sich mitunter so geschickt zwischen Ball und Tor, dass man geneigt war dem ein oder anderen Sportskameraden tröstend auf die Schulter zu klopfen: „Es kommen auch wieder bessere Zeiten.“ Bis zum Ende der ersten Hälfte war das aber nicht der Fall (16:12).
Und auch die zweite Halbzeit brachte den Jungs vom Sachsendamm keine Besserung. Jegliche Versuche sich aufzubäumen prallten früher oder später an Jans Torso oder dessen Extremitäten ab. Den ersten Treffer der zweiten 30 Minuten schweißte er gar höchstselbst ein. Die nur noch in wenigen Teilen des Gästeteams vorhandene Gegenwehr nutzten wir recht unspektakulär aber durchaus effektiv für eine 23:15 Führung (43. Minute). Kleines Highlight war 7-Tore-Motzi, der in der 45. Minute für einen alten Buddelkastentrick den roten Karton präsentiert bekam. Danach dümpelte das Spiel bis zum Ende vor sich hin und auch wenn die Schöneberger noch etwas Ergebniskosmetik betrieben, war der Sieg am Ende leistungsgerecht und ungefährdet (29:25).
Was für eine Bilanz gegen Schöneberg: 3 aus 3 in dieser Saison. Damit sind diese tatsächlich als unser Lieblingsgegner zu betrachten (zumindest 19/20). Nun gilt es in der verbleibenden Saison zu zeigen, dass wir auch andere etablierte (und auch weniger etablierte) OS-Ligisten schlagen können. Den nächsten Versuch starten wir schon am Wochenende jenseits von Hönow. In der Erle hängen die Trauben bekanntermaßen immer hoch, kein Grund dem MTV aus Altlandsberg nicht doch das ein oder andere Träubchen zu stibitzen.
Klutze
Spielbericht HV GW Werder gegen VfL Tegel
Pünktlich um 18:30 wurde das Auswärtsspiel beim HV GW Werder e.V. angepfiffen. Mit einer starken Abwehrleistung starteten wir in das Spiel. In den ersten 7 Minuten wurde nur ein Tor zugelassen und die Abwehr agierte mit dem Torwart im Einklang. Beim Angriff sah die Torverwertung nicht so rosig aus. Der Werderaner Torwart bereitete uns zugehend Schwierigkeiten, daher fanden wir auch nicht so recht ins Spiel. Ab der 20. Minute setzten sich die Werderaner mit einer dreier Torfolge zu einem 12:05 ab. Bei uns ließen die technischen Fehler auch nicht nach, daher ging es mit einem 15:10 in die Halbzeitpause. Der Trainer sprach die Defizite im Angriffsverhalten zutreffend an und akzentuierte besonders die Wichtigkeit der ersten und zweiten Welle. Wie in der ersten, so auch in der zweiten Halbzeit wurden durch ein temporeiches Spiel viele Chancen erarbeitet, dennoch war die Chancenverwertung scheiße (Ja, war leider so). Durch viele unnötige 2-Minuten Strafen und kein klares Angriffsspiel gelang es uns nicht, den Rückstand zu verringern. Die Werderaner überzeugten durchgehend mit einem effizienten Zusammenspiel mit dem Kreis und deutlich weniger technischen Fehlern. Daher war der eindeutige Endstand von 28:20 unvermeidbar. Am 01.02. versammeln wir uns im Hatzedom, um die SG OSF BERLIN zu empfangen.
Robse mit dem – ins Getümmel POW POW
+++Spielbericht 1.Männer gg. Usedom+++
Gruppenfotos und verpasste Chancen
Im ersten Spiel des Jahres stand für uns eines der weiter entfernten Auswärtsspiele an. Wir waren zu Gast an der Ostseeküste beim Zweitplatzierten der Liga, HSV Usedom. Hoch motiviert und kulinarisch gut vorbereitet starteten wir Richtung Norden.
Angekommen in Ahlbeck war noch Zeit für einen kleinen Spaziergang ans Meer (angenehme 3°C Wassertemperatur), wo natürlich ein Beweisfoto der Mannschaft aufgenommen werden musste (siehe Instagram @vfltegelhandball).
Anschließend konnten sich nach langer Zeit mal wieder 14 Mann warm machen, da sich einige Verletzte nach verlängerter Winterpause zurückmeldeten.
Der Plan war klar: eine aggressive Abwehr zu stellen, den Gegner so zu Fehlern zu zwingen, um dann einfache Tore erzielen zu können. Dies funktionierte in der ersten Hälfte auch ganz gut, jedoch machten wir im Angriff mindestens genauso viele Fehler wie unsere Gegner und konnten so (trotz lautstarker Unterstützung von den Rängen) nach dem anfänglichen 0:1 keine weitere Führung erzielen. Stattdessen liefen wir immer einem Rückstand hinterher, welchen unsere Gegner nach dem 9:8 (19. Minute) bis zur Halbzeit auf 14:10 ausbauen konnten.
Eine Leistungssteigerung musste her, wenn wir Punkte aus der Pommernhalle entführen wollten. Doch in der zweiten Halbzeit konnten wir zwar weiterhin eine gute Abwehr inkl. Torhüter stellen, aber im Abschluss unsere durchaus vorhandenen Chancen nicht nutzen. So fielen in der zweiten Halbzeit nur noch 15 Tore, 9 für unsere Gegner und 6 für uns, Endstand 23:16.
Am Ende ein enttäuschendes Ergebnis, Usedom war an diesem Spieltag schlagbar, erzielte dank unserer guten Abwehrleistung mit Abstand die wenigsten Tore in einem Spiel in dieser Saison, wir waren allerdings nicht in der Lage, die Gunst der Stunde zu nutzen und die ersten Punkte in diesem Jahr zu gewinnen.
Aber die Enttäuschung konnte uns nicht die gute Laune auf der Rückfahrt vermiesen, wo quasi im Vorbeigehen das nächste schöne Gruppenfoto aufgenommen wurde.
Wir bedanken uns bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung!
Für uns geht es schon am Mittwoch weiter, wo wir im Pokal bei Narva zu Gast sind.
PowPow
+++Spielbericht 1.Männer gg. Stralsunder HV+++
Keine Punkte im letzten Spiel des Jahres!
Zum Abschluss des Jahres 2019 hatten wir für unsere treuen Zuschauer noch einen richtigen Appetithappen parat. Als Gäste begrüßten wir diesmal den amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer aus Stralsund. Auch im letzten Spiel des Jahres, fielen weiterhin SIEBEN Spieler aus. Die Marschroute durch Coach Jantzen war trotzdem klar. Im Angriff in die Lücken stoßen, zwei Mann binden und dann den freien Nebenmann anspielen der die Dinger versenkt. In der Abwehr kompakt stehen und die Stralsunder, die ohne ihr geliebtes Harz auskommen mussten, zu Fehlern zwingen und vor allem Spaß haben! Soviel zu Theorie! Die Praxis wollte, aber leider nicht so mitmachen. Im Angriff leisteten wir uns viele technische Fehler, was gerade die flinken Außen der Gäste immer wieder bestraften! Hatten wir es denn doch mal geschafft die erste und zweite Welle zu verhindern, ließen die Jungs aus der Hansestadt den Ball gut und flüssig laufen und schafften es immer wieder jemanden frei zu spielen, der das Netz auch anschließend zappeln ließ!
Halbzeitstand 10:18
Zum Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir nun unsere beste Phase! Der Tabellenführer probierte nun, auf Grund des Ergebnisses, einiges aus! Im Angriff agierten Sie nun stets mit dem 7. Feldspieler. Wir schafften es nun endlich eine Abwehr hinzustellen, die die Gäste Probleme bereitete. Die Folge war, dass wir in der 42. Spielminute sogar nochmal auf 14:19 rankamen. Das nicht nochmal etwas wie Spannung oder ähnliches aufkam lag vor allem daran, dass wir gleich VIER Würfe auf das leere Tor vergeigten. Der Rest ist schnell erzählt. Stralsund besann sich wieder und uns ging auf Grund der dünnen Personaldecke die Puste so langsam aus!
Endstand 20:32
Die anschließende Weihnachtsfeier ließ man sich trotzdem nicht vermiesen ?
Auch Personaltechnisch sehen wir endlich wieder Licht am Ende des Tunnels, den gleich fünf unserer sieben verletzten Spieler steigen zum neuen Jahr wieder in den Spielbetrieb ein. ?
Die 1.Männer bedankt sich bei allen Helfern und Fans und wünscht besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!?
PowPow
M.M.
+++Spielbericht BFC Preussen Berlin – VfL Tegel+++
Zu ungewohnter Spielzeit (Sonntag; 16 Uhr) trat die Tegeler Oberliga-Vertretung das Spiel gegen den BFC Preussen an.
Erneut Ersatzgeschwächt, aber dennoch mit schlagkräftiger Truppe, startete das Spiel wie so häufig miserabel. Einen 4:0 Lauf der Gastgeber beendete der Tegeler Rückraum mit dem ersten Gästetreffer nach 7 gespielten Minuten. Trotz einer Disqualifikation für Abwehr-Routinier Florian Lüer, sowie fehlender Leidenschaft in Abwehr und Angriff erkämpfte sich die Tegeler-Sieben Tor für Tor und sicherte sich nach 18 Minuten den Stand von 8:6. Dies sollte zunächst, aber auch der einzige Hoffnungsschimmer bleiben. Der BFC spielte scheinbar mühelos die Nordberliner Abwehr auseinander und erzielte ein Tor nach dem anderen, während im Gegenzug der gegnerische Torhüter ein ums andere Mal wahrlich berühmt geworfen wurde. Den Tiefpunkt der 1. Hälfte markierte nach 26. Minuten der Spielstand von 14:7. Bis zum Seitenwechsel konnte das vorläufige Ergebnis noch auf ein 16:11 leicht korrigiert werden. Nach deutlicher Halbzeitansprache durch Coach Jantzen gesellte sich der VfL wieder auf die Platte um den Kampf endlich anzunehmen und sich nicht erneut komplett vermöbeln zu lassen. 7 Minuten nach Wiederanpfiff und dem Stand von 19:14 schien jede Messe gelesen. So zeigte der VfL kaum eine Reaktion und taumelte weiter Richtung Abpfiff. Die Tordifferenz zu den glanzlos spielenden Hausherren konnte nichtmehr eingeholt werden und das Spiel endete nach 60 Minuten beim Stand von 30:23.
An diesem Sonntagnachmittag ergab man sich schon mit dem Anwurf einer, zwar verdienten, aber erneut völlig unnötigen Niederlage. Dem Gegner kann an diesem Nachmittag sicher nicht das Attribut „überragend“ zugeschrieben werden, dennoch reichte die Leistung des BFC locker für eine 7 Tore Führung aus.
Nach Begegnung 13 findet sich der VfL Tegel weiterhin am Tabellenende auf Rang 14. Die Luft wird dünn und am nächsten Spieltag im Heimspiel gegen den Stralsunder HV sicher nicht dicker. Eine Reaktion ist gefragt, im Zweifel auch gegen den Liga-Primus von der Küste.
Ein Dank gilt hier erneut den mitgereisten Fans, welche uns immer unterstützen!
Ebenfalls gehen Glückwünsche an unseren frisch vermählten Pertschy raus!
PowPow,
JP
++Spielbericht 1. Männer gg. Brandenburg+++
Balsam für die Seele!
VfL Tegel – SV 63 Brandenburg 29:20 (14:9)
Am Samstag stand mal wieder ein Heimspiel der Männer um Trainer Jantzen gegen die Vertretung aus Brandenburg an. Nach dem man am letzten Wochenende im Pokalkrimi gegen OSF knapp das Rennen für sich entscheiden konnte, sollte auch gegen Brandenburg ein Sieg her – obwohl MÜSSEN hier wohl eigentlich eher passt, aber wir wollen ja kein Druck aufbauen…
Im Gegensatz zu OSF gesellten sich auch Kevin und Raffa zu diesem Spiel, wodurch es auf der Bank auch gleich viel kuscheliger wurde. Trainer Jantzen wusste gar nicht wen er spielen lassen sollte bei der großen Auswahl an Spielern.
Nachdem er sich aber für 7 Leute entscheiden hat, konnte das Spiel starten. Der VfL startete konzentriert in die Partie und markierte gleich zwei Treffer durch ihre Flügelzange Motzi / Kevin. Brandenburg hingegen hatte Probleme ins Spiel zu kommen, lag es am fehlenden Kleber am Spielgerät oder an der aggressiv agierenden Abwehr der Tegler kann nicht zu hundert Prozent geklärt werden – ich behaupte einfach mal die Abwehr war ausschlaggebend. Denn genau diese gute Abwehrarbeit war es, der es den Teglern ermöglichte trotz viele Fehler im Abschluss den Vorsprung zu halten und langsam über die Stationen 4:2 , 10:6 und 13:7 auszubauen. Zur Halbzeit trennte man sich bei dem Stand von 14:9 und beiden Mannschaften hatten Zeit die ersten 30 gespielten Minuten kurz zu reflektieren. Den Teglern war der Frust über die vielen vergebenen Chancen deutlich anzusehen, doch sollte man dies Abschütteln und konzentriert in die zweite Halbzeit starten, schließlich führte man zur Halbzeit vor eigener Kulisse. Kein Durchhänger und eine aggressive Grundstimmung wurde von Trainer Jantzen in der Halbzeit gefordert. Doch die ersten Spielaktionen sahen anders aus. Vorne wieder den Ball vertändelt und hinten ein Tor plus eine 2 Minuten Strafe kassiert – ärgerlich, aber das war es dann auch schon. Die Unterzahl überstand man souverän und mit 4 Toren in Folge zog man auf 18:10 fort. Die Abwehr stand gut, die sonst so gefährlichen Kryszon-Brüder wurden frühzeitig gestört und die erste Welle der Brandenburger wurde durch gutes Rückzugsverhalten unterbunden. Kam dann doch einmal ein Brandenburger zum Torversuch war Calvin im Tor der Tegler ein sicherer Rückhalt.
Das Spiel verlief bis zum Schluss so weiter, Tegel stand hinten gut und Brandenburg konnte die Handbremse nicht lösen. Frust machte sich auf der Seite der Gäste breit und sie ließen sich immer häufiger zu Undiszipliniertheiten, in Form von verbalen Äußerungen, hinreißen. Das Schiedsrichtergespann hörte sich den Unmut aufmerksam an und verschaffte dem Klagenden eine kurze Pause auf der Bank. Das lichte Feld auf der gegnerischen Seite erleichterte Tegel den Sieg über die zweiten 30 Minuten zu bringen und es konnte ein verdienter 29:20 Sieg gefeiert werden. Ein kleines Geschenk an Trainer Jantzen der am Samstag seinen Geburtstag feierte.
Fazit: Gute Abwehr. Angriffseffektivität muss eindeutig zum nächsten Wochenende gesteigert werden, wenn man den positiven Trend mitnehmen will und am kommenden Sonntag gegen Preußen bestehen will.
In diesem Sinne ein kräftiges POW POW und ein schönes Restwochenende
Euer MediKnight aka T-Rex Julien
+++Spielbericht 1. Männer gg. VfL Lichtenrade+++
Am Samstag hieß es für die Nordberliner aus Tegel Kofferpacken. Auf dem Reiseplan stand das südlich gelegene Lichtenrade. In voller Vorfreude den kalten Temperaturen gen Süde entfliehen zu können, mit der Erinnerung in einer vermeintlichen Hölle „mulmig warme“ Temperaturen zu erwarten, machten wir uns hoch motiviert auf die lange Reise. Nach gefühlt nie enden wollender Straße kamen wir in der „Hölle“ Süd an. Wir mussten ziemlich schnell feststellen, dass dieser Ort, an den wir geraten waren, alles andere als dem entsprach, was man sich unter dem Süden oder der Hölle vorstellte. Kurz um: es war arschkalt.
Quasi Schock gefroren ging es auf die Platte. Gut vom Trainer vorbereitet und vom Spielmacher eingestellt, starteten wir vermeintlich hoch motiviert in die Partie. Was folgte, ist schwer zu erklären und glich einer absoluten Blamage. Weder die Temperaturen in der Halle noch das klebrige Spielgerät können eine Ausrede für die desolate Leistung darstellen, die wir uns an diesem Tag auf die Brust schreiben müssen. Mit einem 8:1 Lauf nach nur 12min war die Messe gelesen und es gelang uns nicht mehr diese erschreckende Phase wieder gut zu machen. Mut- und Leidenschaftslos trafen wir auf eine junge Truppe, die an diesem Tag die essentiellen Attribute mitbrachte, um so ein Derby/ Kellerduell/ 6 Punktespiel für sich zu entscheiden. Zum Spielverlauf brauch es an diesem Tag keine großartigen Ausführungen. Weder in der Abwehr noch im Angriff fanden wir Zugriff ins Spielgeschehen und machten Fehler um Fehler. Halbzeitstand (16:8)….Endstand (31:25). Auch das Aufbäumen in den letzten zehn Minuten, wo annähernd ein Kampfgeist interpretiert werden könnte, ist viel zu wenig um solche Spiele gewinnen zu können.
Am Ende konnten wir zwar verhindern, ähnlich aus der Halle geschossen zu werden, wie unsere Gegner beim letzten Aufeinandertreffen, jedoch ist diese Leistung alles andere als zufriedenstellend.
Punkt Schluss und AUS!!!
Dieses Spiel sollte nun der absolute Tiefpunkt gewesen sein und für jeden Einzelnen von uns ein endgültiges „HalloWach“ darstellen. Jetzt heißt es hart zu arbeiten und beim nächsten Heimspiel gegen Brandenburg Herz, Leidenschaft und Wille zu zeigen und zu beweisen, dass wir zurecht in dieser Liga sind.
In diesem Sinne
Immer auf der Lauer- Turtle Power
+++Spielbericht 1.Männer gg. Blau Weiß+++
Am 09. November 2019 stand unser 6. Heimspiel in dieser Saison an. Dieses mal durften wir wieder im Hatzedom antreten und Sp.VG Blau-Weiß 1890 als Gegner begrüßen, die sich wie wir im unteren Tabellenfeld befinden. Da war die Devise klar. In diesem wichtigen 4 Punkte Spiel musste ein Sieg her. Aufgrund von Verletzungen und Krankheiten gingen wir allerdings sehr geschwächt ins Spiel. Andere Spieler mussten daher die Verantwortung an diesem Tag übernehmen.Hennings Ansprache galt heute vor allem der Defensive. Wir wollten aggressiv decken und kompakt stehen, um den Angreifern eine starke Gegenwehr zu präsentieren. Am Ergebnis kann abgelesen werden, dass uns dieses so gar nicht gelang. Aber der Reihe nach.Mit einem 1:0 durch unseren Jungspund Raffa gut ins Spiel gestartet, konnten wir bis zur 21. Minute über ein 8:6 eine 10:8 Führung erreichen. Wie geplant konnten sich bereits viele unserer Spieler in die Torliste eintragen. Das Spiel blieb allerdings eng. Bis in die Halbzeitpause konnten wir den Vorsprung allerdings nicht retten, da wir zunehmend den Zugriff in der Abwehr verloren. Die Blau-Weißen konnten sich teilweise zu leicht durch tanken und recht frei zum Wurfkommen. 13:16 war dazu das passende Ergebnis. Zweite Halbzeit. Alles noch drin. Wieder an die ersten guten 20 Minuten anknüpfen und Gas geben. So der Plan. Was folgte waren vermutlich die schwächsten 13 Minuten der Saison, denn wir lagen mit 10 Toren im Rückstand (17:27) und das Spiel war gefühlt schon fast gelaufen. Trotzdem sollten wir das Spiel nochmal etwas enger gestalten können und zumindest Moral beweisen. In dieser Phase konnte sich unsere Außen Klühs und Klugow gut in Szene setzen, die beide einen guten Tag erwischt hatten und zahlreiche Tore beisteuern konnten. In der Abwehr abgefangene Bälle wurden nun endlich auch durch einfache Kontertore verwertet. Auch Mittelmann Jörn übernahm trotz diverser körperlicher Blessuren, die er aufgrund von zahlreichen Attacken des Gegners erlitt, weiter Verantwortung und konnte Tore erzielen. Bis zum 30:32 kamen wir den Blau-Weißen noch wieder recht Nahe, aber auch die offensive Deckung in den letzten Minuten konnte das Ruder nicht weiter herumreißen. Wir verlieren 31:35 und haben diese wichtigen Punkte liegen gelassen. Insgesamt konnten wir unserem Publikum kein gutes Spiel präsentieren und fanden vor allem in der Deckung samt Torhütern einfach nicht in diese Partie. Nächste Woche geht es Auswärts gegen den VfL Lichtenrade. Wichtige Punkte gegen den Tabellennachbarn gibt es zu verteilen, die wir unbedingt holen wollen.
Mathias
+++Spielbericht 1. Männer gegen Cottbus+++
Am 2. November reisten wir schwermotiviert nach Cottbus um unseren zweiten Auswärtssieg einzufahren. Nach einer brisanten Anfahrt und einen ewig und drei Tage andauernden Fußmarsch zur Lausitz Arena erreichten wir unser Ziel. Vorort angekommen war die Aufgabe klar aus einer kompakten Abwehr einfach Tore erzielen. Desweiteren den Ball vorne laufen lassen und nicht gleich die erste, sondern die zweite oder dritte Chance suchen . Wir starteten schwach und gerieten schnell in einen 3 Tore Rückstand woraufhin Henning eine Auszeit nahm. Nach einer Standpauke, dass wir mehr zur Ballseite verschieben sollen und mit unseren Nebenmann reden sollen, stabilisierte sich unsere Abwehr. Woraufhin wir es bis zur 17. Minute schafften uns wieder ranzukämpfen und sogar in Führung gingen Es war ein hart umkämpftes Spiel wo sich keine Mannschaft so wirklich absetzen konnte. Nicht desto trotz schafften wir es uns mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause zu verabschieden. Wir starteten stark in die zweite Halbzeit und bauten unseren Vorsprung auf drei Tore aus. (18:15) Welcher, jedoch mit laufender Zeit wieder, schrumpfte, sodass wir in Minute 40. einen Rückstand hinterherlaufen mussten. Wieder wendete sich das Blatt und wir führten in der 46. Minute mit einem Tor. Es war das zu erwartende hart umkämpfte Spiel, was uns unser Trainer vor der Partie prophezeit hat! Doch leider machten wir in der Schlussphase den einen oder anderen Fehler zuviel, der uns um einen doch verdienten Punkt bringt. Am Ende verlieren wir 30:27!
Raffa!
++Spielbericht 1. Männer gg. Grünheider SV – Handball+++
Schlechte Phasen, Gute Phasen…nicht so gute Phasen
Dieses Wochenende durften wir unser drittes Auswärtsspiel antreten und reisten dafür nach Grünheide an die Löcknitz. Wir wussten, dass uns ein starker Gegner erwarten würde, doch mussten wir uns nicht fürchten, haben wir doch bisher die Hälfte all unserer Spiele in der Löcknitzhalle gewinnen können. Die Begegnung begann wie viele andere mit den Anpfiff…erster Angriff Tegel, kein Tor. Die Gastgeber machten es besser und schon gerieten wir ins Hintertreffen. Der Verlauf der ersten Halbzeit zeigt, dass es uns zu oft misslang das Spiel des Gegners in der Abwehr zu unterbinden und vorne selbst erfolgreich zu sein. Zu sehen an den 3:0 (2:1 – 4:1), 4:0 (7:5 – 10:5) und nochmal 3:0 Lauf (11:6 -13:6) der Grünheider innerhalb der ersten knapp 24min. Beim Stand von 14:7 dann das „Negativhighlight” der 1. HZ, eine direkte rote Karte für unseren Nikolas, der etwas vehement versuchte den Gegner am Torerfolg zu hindern. Einerseits unglücklich für uns, durch die Schwächung der Auswechselmöglichkeiten, andererseits ein Weckruf an unseren Kampfgeist. Der folgende 7m konnte pariert werden, wir gewannen das anschließende Unterzahlspiel und verringerten den Abstand mit einen kleinen 3:0 Lauf unsererseits (14:10). Das letzte Tor der Halbzeit jedoch gelang dann doch den Gastgebern da der direkte Freiwurf von Niclas leider leider (doppeltes leider beabsichtigt) lediglich die Latte grüßte. Damit ging das Spiel mit 15:10 in die Halbzeitpause. Die Halbzeitansprache fällt dem Verfasser des Berichtes nicht mehr ein, allerdings legte es bei dem ein oder anderen den richtigen Schalter um und wir erwischten definitiv den besseren Start. Die von uns vielleicht engagierteste Phase des Spiels, in der wir mit einer umgestellten Abwehr fast 10min kein Tor zuließen, brachte uns den Ausgleich (15:15). Es geschah leider was geschehen musste und Grünheide nahm wieder am Spielgeschehen Teil und verwehrte uns die Führung. Ärgerlicherweise kamen wir auch nicht mehr näher als ein Tor heran. Ein von uns vergebener 7ner und zwei Zeitstrafen im Verlauf der restlichen Halbzeit brachten uns auch keine Vorteile. Das letzte Tor des Spiels fiel durch unseren Jörn-Eric, sein 9. Treffer zum 27:24 Endstand und damit inoffizieller Spieler der Begegnung, aufgrund der von mir eben beschlossenen und inoffiziellen Auswärtstorregelung die ihm den Vorteil gegenüber dem Grünheider Sportskameraden Tom sichert. An dieser Stelle möge uns der kleine Erfolg gestattet sein…bringt uns ja eh nichts Fazit: Nur kurze Phasen des Allerwertesten aufreißen reichen einfach nicht für positive Punkte in der Tabelle aus. Sofern der Gegner nicht einen Grottentag erwischt muss eine konstant gute/sehr gute Leistung von uns erbracht werden um in den Genuss des Siegerbierchens zu kommen. Nächster Versuch, nächste Woche am 02.11. um 19 Uhr in der Lausitz-Arena beim aktuellen 3. platzierten Lausitzer HC Cottbus.
Euer Kai PowPow
Spandau holt Remis mit (zu) viel Herz
12 Uhr am Sonntag Tegel gegen Spandau in Hermsdorf. Alle waren erfreut über die Ansetzung. Das Spiel plätscherte vor sich hin und keiner Mannschaft gelang es sich wesentlich abzusetzen und so ging es über den Halbzeitstand von 13:11 zum 23:21 bei 53:52 min. als sich unser blonder Engel eine fragwürdige 2 Minutenstrafe abholt. Kein Problem denken wir, machen wir notfalls auch so. Klappt auch bis zum 25:23. Nach einem gegnerischen Ballgewinn gelingt es einem Spandauer Spieler sich so gekonnt fallen zu lassen, dass er auf sehr fragwürdige Weise eine 2 Minutenstrafe gegen unseren rechten Flügelflitzer Motzi herausholt. Na dann muss es halt so gehen… Und wir erleben ein Dejavu: Während unser linker Flügelflitzer Klutz wenige Augenblicke zuvor beim Torversuch recht ordentlich gelegt wurde, wird nun auf der anderen Seite die nächste 2 Minutenstrafe aus der Brusttasche gezückt. In doppelter Unterzahl wird es dann letztlich schwer und wir verlieren den Ball durch ein sehr herzlos provoziertes Stürmerfoul. Aber warte mal, da klingelt doch was. Dieser Spieler der herzzerreißend gerade umgestürmerfoult wurde, das war doch der Spieler Herz. Genau der, der nach seiner 2. 2 Minutenstrafe noch ein Tor gemacht hat und gerade eben die herzliche Einladung zum Stürmerfoul versendet hatte. Schreie wurden laut von der Tribüne, er habe die 3. 2 Minutenstrafe erhalten, doch leider ist das weder im Spielprotokoll noch bei den Schiedsrichtern einzusehen. Und so muss dann das postspielerische Videostudium die Klarheit bringen: Tatsächlich erhält Herr Herz bei 42:33 min. seine 3. 2 Minutenstrafe und seine beiden recht spielentscheidenden Eingriffe hätten eigentlich gar nicht stattfinden dürfen. Es ist schade, dass der Fairplay-Gedanke in solchen Situationen nicht aus tiefstem Herzen verinnerlicht ist und man so unseren geliebten Handball mit den Füßen tritt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht fasst sich Spandau ja doch noch ein Herz – dann aber leider zu spät – und gesteht das Unfairplay ein. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch nach Spandau zum Punktgewinn!
Immer noch etwas schockiert über die gegnerische gar nicht mal so herzerwärmende Unaufrichtigkeit müssen wir aber auf uns selbst schauen. Auch wenn die vielen 2 Minutenstrafe etwas komisch daher kamen, dürfen wir uns gar nicht erst in eine solche Situation bringen. Den Punktverlust hätte man mit etwas mehr Abgebrühtheit und Raffinesse verhindern können und das ist das, was am Ende sehr schmerzt. Zumal sich unser Neuzugang Calvin im Tor heute wirklich stark präsentierte und wir natürlich seine hervorragende Leistung gerne mit einem Sieg gekrönt hätten.
Hilft ja allet nüscht – nächste Woche geht’s nach Grünheide, wo die Trauben ja immer hochhängen, wie ein alter Bekannter gern zu sagen pflegte – müssen wa halt mal n bisschen springen.
Das war das Wort zum Sonntag – PowPow
+++Spielbericht 1. Männer gg. Ludwigsfelde+++
Starke Leistung, gutes Spiel, keine Punkte!
Am sechsten Spieltag der laufenden Saison ging es für die 1. Mannschaft der Tegelmänner und Fans nach Ludwigsfelde. Die dortigen Hausherren sind seit Jahren in der OSL etabliert und somit ein ernst zu nehmender Gegner für uns. Aber auch wir haben in den letzten Spielen gezeigt, dass wir uns in dieser Liga nicht verstecken brauchen. Außerdem hatten wir alle bisherigen Auswärtsspiele für uns entschieden und daher standen wir mit geschwellter Brust auf dem Feld, als um 18:30 Uhr zum Angriff geblasen wurde.
Wie zuvor von unserem Trainer angewiesen, spielten wir sicher und mit Druck auf die Lücken und konnten schnell den ersten Treffer erzielen. Ebenso waren wir in der gesamten Trainingswoche, also am Donnerstag, intensiv auf den Angriff des Gegners vorbereitet worden. Das Ergebnis war eine stabile Abwehr, die der LHC überwinden musste. Daher dauerte es auch ganze drei Minuten
bis zum Ausgleich. Wir hingegen konnten schnell wieder einen Treffer erzielen, der Gegner dann wiederum seinen Angriff aufziehen und so weiter. So ergab sich eine ausgeglichene erste Halbzeit,
aus der wir mit einem 12:13 als Pausen-Sieger hervorgingen!
Also weiter so engagiert agieren wie bisher, um am Ende unsere weiße Auswärtsweste bewahren zu können, war die Devise. Aber die Hausherren wollten die Punkte ihrerseits nicht abgeben und das zuvor noch laue Lüftchen der Gegner, entwickelte sich nun zu einem Storm. Es ging nun mehr und mehr zur Sache und aus Verwarnungen wurden 2-Minuten-Strafen.
In dieser Zeit kam es außerdem zu einem für die Schiris offensichtlich zu schnellen Angriff des LHCs, denn deren Linksaußen vermochte es nicht mehr rechtzeitig abzubremsen und überrannte den noch zurücklaufenden Schiedsrichter quasi. Die entstandene kleine Platzwunde am Kopf des Letzteren wurde von unserer Bank bestmöglich versorgt und das Spiel konnte ohne weitere Verletzungen weitergehen.
In den folgenden Minuten gelang es dem Gegner allerdings leichter unsere Abwehr zu umspielen. Umso besser war unser Torhüter JP jedoch aufgelegt, der in der Erwärmung arg umgeknickt war, den Kasten aber sehr sauber hielt. So war der Spielstand lange ausgeglichen und in der 40. Minute konnten wir nochmal mit einem 16:17 in Führung gehen.
Leider folgte danach eine Schwächephase unsererseits, in der die Gegner einen 7:0-Lauf hinlegen konnten (23:17). Wir fingen uns wieder, jedoch reichte das nicht mehr. Wir kämpften wieder mit dem nötigen Ehrgeiz und vermochten es den Abstand nochmal zu verkürzen, aber als der
Schlusspfiff ertönte, lagen wir immer noch mit drei Toren zurück (24:21). Wieder einmal schade.
Die Saison ist im vollen Gange und wir bekommen nichts geschenkt, schon gar keine Punkte von Ludwigsfelde. Wie schon in Spielen zuvor, haben wir auch hier gezeigt, dass wir wirklich das Potential haben, in dieser Liga zu bestehen. Leider bisher nur auf dem Feld und noch nicht auf dem Papier. Dies soll sich jedoch spätestens im nächsten Spiel ändern. Gegen den VfV Spandau wollen wir uns in der Inner-Berliner-Runde weiter absetzen (bislang haben wir dabei alles gewonnen) und unsere Punkte zuhause halten.
Anpfiff ist ungewohnter Weise am Sonntag um 12 Uhr im Cité Foch!
Bis dahin.
POWPOW
Schauer
VfL Tegel und die Polizei gehen mit leeren nach Hause! (Achtung Clickbaiting) – Spielbericht VfL Tegel vs. SG Uni Greifswald/Loitz.
Wer jetzt auf die spannende Story des kommenden Artikels wartet, der wird sich das Spektakel des vergangenen Samstags wohl zunächst bis zum Ende durchlesen müssen, um daraufhin – wie wir am Ende dieses Abends – mit enttäuschtem Gesichtsausdruck zu sagen: „da wäre mehr drin gewesen“.Aber zunächst zum Beginn des Tages, der uns endlich den ersten Heimsieg in die Statistikdieser noch jungen Saison zaubern sollte. Aufgrund unerklärlicher Umstände beginnt der fünfte Spielbericht des sechsten Saisonspiels unserer 1. Männermannschaft mit dem gleichen Szenario – Es ist Heimspieltag im Hatzedom. Ja, Sie hören richtig! Scheinbar war mittlerweile dem gesamten Verband die Schönheit und der Anmut des altehrwürdigen Denkmals in der Hatzfeldtallee in Tegel bewusst geworden, weshalb kurzerhand entschieden wurde, dass einfach unsere gesamte Saison dorthin verschoben werden sollte.Ob dieser Antrag bis zur Rückrunde jedoch gestattet wird und wir damit nicht sämtliche Fernreisen in den ersten Spielen des neuen Jahres bestreiten müssen, bleibt Fingernägel kauend abzuwarten. Zurück zum Tagesgeschehen. Ankommen, Stand aufbauen, die in der Liga vielseits beliebte Auslaufzone der Halle durch das Entfernen der Weichbodenmatten an den Wänden verdoppeln und schon konnte die mehr oder minder alte Muskulatur auf Temperatur gebracht werden. Nachdem dies geschehen und die Mannschaft körperlich heiß war, galt es durch die Ansprache des Trainers dies auch in die Psyche einzutrichtern. Bei dieser wurde klar, heute ist – nein muss – etwas drin sein, um den Fans endlich den ersten „Zweier“ in der eigenen Halle auftischen zu können. Diese Mission sollte durch eine offensiv gestaltete Deckung, ähnlich wie in den vergangenen zwei Partien, erreicht werden, um damit möglichst wenig aus dem gefährlichen Rückraum zu zulassen.Das Spiel ging los und es wurde sich im Einverständnis beider Teams darauf geeinigt erstmal einige Tore auf die Tafel zu packen, damit beide gelungen ins Spiel finden und dasSpielgerät etwas warm werfen konnten. Dies ging überaus fair vonstatten, da beginnend -von höflicher gastgebender Seite aus – wir uns, bis zum 6:6-Spielstand, in abwechselnder Manier immer ein Tor schenkten. Überraschend schien dies von dort an beendet und die Greifswalder setzten sich bis zum 6:10 ab, wobei es bei diesem Abstand bis zur „großen Pause“ auch ungefähr bleiben sollte (11:14).Alles gut. Alles noch drin. Einfach mal die fahrlässigen Fehler abstellen, die Kirsche im Netz anstatt am Torhüter platzieren und dafür selbst weniger Tore zulassen. Klingt logisch,also warum nicht? Mit dieser simplen Spieltaktik gelang es uns, sich langsam dem Unentschieden anzunähern, welches wir mit dem 19:19 in der 45. Spielminute dann auch erzielen konnten. Von da an waren wir wohl der Meinung wieder Fehler zulassen zu wollen, um an den fairen Spielverlauf zu Beginn der ersten Halbzeit anzuknüpfen und so ging es mit abwechselndem Torerfolg weiter. Zu Ende des Spiel schaffte die SG Uni Greifswald/Loitz in den entscheidenden letzten Minuten einen drei Tore Vorsprung zu erringen, wodurch uns ein glücklicherer Ausgang der Partie verwehrt war. Entstand 25:26.Zusammenfassend können wir wieder einmal festhalten, dass wir definitiv in dieser Liga mithalten können und eine fehlerlosere Leistung darüber hinaus anzustreben ist, da uns dies an diesem Tage zum wiederholten Male die Punkte gekostet hat. Wie vielleicht von dem/der einen oder anderen Leser*in bemerkt worden ist, war das Spielleider keine Augenweide. Viele verworfene Bälle und einfachere Unaufmerksamkeiten auf beiden Seiten sowie zusätzlich Offizielle, welche zum Ende hin mit dem Tempo etwas überfordert zu sein schienen.Da das Spiel leider teilweise etwas wenig an schmackhaften Aktionen hergab kommen wirabschließend zu einer der kuriosesten Szenen des Abends, welche inspirierend für die Blockbuster-ähnliche Überschrift dieses Artikels war und vermutlich den/die ein oder andere Leser*in bis zu diesem Punkt durch den Bericht geschleift hat. An einem
Samstagabend um 20 Uhr in Berlin vor der Halle von der Polizei angesprochen zu werden,weil es „laut gewesen und eine große Menschenansammlung anzutreffen sein sollte“, ließnicht nur die letzten fünf Personen vor der Halle verblüfft aus der Wäsche schauen, sondern die zwei angerückten Streifenwagen gleich mit. Somit ging an diesem noch frühen Samstagabend die Polizei, ebenso wie wir, mit leeren Händen nach Hause.Nach einer kurzen Spielpause ist es uns am 12.10. wieder möglich zwei Punkte aus der Halle des aktuell zweitplatzierten Ludwigsfelder HC zu entwenden. Natürlich fällt beim Blick auf die Statistik die überragende Auswärtsbilanz unsererseits auf, da wir noch ohne Punktverlust auf fremdem Hallenboden dastehen. Aufgrund dessen gehen wir definitiv als Favorit in das kommende Spiel gegen Elo, woraufhin wir am darauffolgenden Wochenende endlich den ersten „Zweier“ im Derby in der “eigenen” Halle gegen den VfV Spandau einfahren wollen.Bis dahin bedanken wir uns wieder einmal bei den zahlreichen Unterstützer*innen und wünschen ein schönes spielfreies Wochenende.
Sport Frei – Pow Pow BlackySmalls am Mic
+++++++Spielbericht der Ersten Männer vom letzten Heimspiel gegen MTV Altlandsberg++++++
++++Spielbericht 1.Männer vs OSF Schöneberg++++
Anschluss an Tabellenspitze wiederhergestellt
Am Samstag Abend, zu später Stunde, wurde im Schöneberger Sportforum am Sachsendamm zu einem der zahlreichen Berliner Stadtderbys in der diesjährigen Ostsee-Spree-Liga-Saison geladen. Der letzte Schlagabtausch mit den Hausherren beim Pokalhalbfinale im Mai war uns leider nicht besonders gut im Gedächtnis geblieben. Somit reisten wir an diesem Wochenende mit einer offenen Rechnung gen Süden, die wir nicht unbeglichen wieder mitnehmen wollten.
Der Coach, der über die Woche anscheinend mal Heiner Brands Laufstil ausprobieren wollte, hatte sich vor dem Spiel über den Gegner informiert und so konnten wir uns zumindest am Donnerstag zielgerichtet auf das bevorstehende Spiel vorbereiten. Trotz voller Bank würden wir am Wochenende auf einige wichtige Akteure verzichten müssen (Motzi „Die Wade“ Klugow, Robse „Der Sunny-Boy“ Gojowy“, Basti „Black Pearl“ Schwarz und Bastian „Bux“ Thumm). Gerade die verletzungsbedingte Pause von Bux schmerzte uns sehr, nachdem er uns im letzten Spiel gegen Werder mit einer grandiosen Leistung den ersten Punkt in dieser Saison gesichert hatte. Aber auch der Gegner sollte zwar gut besetzt aber nicht komplett auflaufen können, so zum Beispiel ohne etatmäßigen Kreisläufer und ohne Robert „Der brennende Turm“ „Weasley“ Schweitzer, der wohl über die Woche mit dem Finger zu tief im Auge gebohrt hatte.
Kurz vor der Primetime wurde dann endlich angepfiffen. Der Plan von Coach Jantzen sah vor allem vor über eine agile und kompakte Abwehr die Kreise der Schöneberger zu begrenzen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (2:3 nach 5 und 4:5 nach 10 Minuten) konnten wir diesen Plan nach und nach in die Tat umsetzen. Mit der nötigen Aggressivität und Bereitschaft sowie einem bestens aufgelegten Matze „Dream Lover“ Glöe im Kasten, der die Abwesenheit von Bux gänzlich vergessen machen konnte, entschärften wir jegliche Angriffsversuche einen nach dem anderen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit sogar so effektiv, dass man den Schönebergern bis zum Pausenpfiff nur noch ein weiteres Tor gestattete. Selbst die drei 7m prallten an der Wand in unserem Tor ab. Im Gegensatz dazu agierten wir im Angriff an diesem Abend überlegt und effektiv, so dass wir sowohl aus dem Rückraum über Niclas „Golden Schauer“ Schauer als auch von Linksaußen über Kevin „KPM“ Dessin zu Toren kamen. Selbst das Spiel in Überzahl gelang uns besser als gewohnt. So stand es zur Pausensirene 5:12.
Geile erste Halbzeit, genau so weiter machen, jetzt müssen wir sie brechen. So hieß es in der Halbzeitansprache. Die Mannen von OSF würden sich die zweite Halbzeit sicherlich nicht genau so auseinandernehmen lassen. Und wir würden unbedingt unsere Startschwäche in der zweiten Halbzeit überwinden müssen.
So der Plan, leider etwas anders die Umsetzung. Nach dem die Schöneberger bereits Ende der ersten Halbzeit mit mäßigem Erfolg versucht hatten über eine einfache Manndeckung unsere Kreise im Angriff durcheinander zu bringen, versuchten sie es zu Beginn der zweiten Halbzeit prompt mit einer doppelten Manndeckung. Wir ließen uns davon leider sichtlich aus dem Konzept bringen, was dazu führte, dass wir entweder den Ball wegwarfen oder unvorteilhaft Richtung Tor beförderten. Bei den wenigen freien Torchancen, die wir uns dennoch erarbeiten konnten, scheiterten wir nun an einem besser aufgelegten Schöneberger Torhüter. Im Umkehrschluss schrumpfte der 7-Tore-Vorschprung innerhalb von 5 Minuten auf drei Tore. Auszeit, durchatmen, alles halb so wild. Und das schien auch erstmal zu wirken. Im Angriff schafften wir es nun wieder den Ball besser laufen zu lassen und auch die Abschlüsse gelangen wieder. Nach 42 Minuten konnten wir uns nochmals auf 12:17 absetzen. Dann folgte unsere zweite Schwächephase, geschuldet durch sechsminütige Unterzahl, nach der der 5-Tore-Vorsprung egalisiert war. Wir wollten uns die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen lassen und starteten nochmal einen Endspurt, der uns fünf Minuten vor Schluss mit 17:20 in Front brachte. Nur eine Minute später markierten die Schöneberger den Anschlusstreffer zum 19:20. Und dann brach das Chaos aus. Die Schiedsrichter, die im Laufe der zweiten Halbzeit zunehmend den Faden verloren hatten, waren vielleicht nicht mehr gänzlich offen für die Kommunikation mit den Spielern. So geschah es, dass anderthalb Minuten vor Schluss die Schöneberger nach einer Angriffsaktion mit Abrutschen am 6-Meter-Bereich einem Freiwurf bekamen. Selbstverständlich war der Boden danach rutschig und die Tegeler forderten ein Timeout und wischen. Die Schöneberger waren wohl ebenfalls der Meinung und warteten, doch die Schiedsrichter plädierten zunächst entschieden fürs Weiterspielen. Zeitspiel drohte, also versuchte der Schöneberger Kreisläufer seinen abgelenkten Kollegen anzuspielen und der Ball landete im Aus. Dann plötzlich Timeout. „Wie jetzt doch?! Ist doch nicht euer ernst?“. Nach drei Minuten Warten und Verwirrung hieß es dann Ballbesitz Schöneberg und Zwei-Minuten-Strafe Schöneberg auf Grund eines Wechselfehlers. Durch dieses Chaos wurden wohl nicht nur die Akteure auf dem Parkett sondern auch die Bank der Hausherren samt Kampfgericht verwirrt. Der letzte Angriff der Schöneberger konnte dann aber doch noch abgewehrt werden und wir konnten die letzten 40 Sekunden kontrolliert runterspielen. Dann war Schluss. Der erste Sieg der noch jungen OSL-Saison, der erste Sieg der Tegeler Herren gegen die erste Vertretung von OSF und die Wiedergutmachung der Halbfinalniederlage. Was für ein geiler Abend.
Unterm Strich steht eine geschlossene, kämpferisch starke sowie spielerisch zumindest in der ersten Halbzeit starke Leistung, die auf jeden Fall Mut macht für die weiteren Spiele. Am kommenden Samstag bitten wir dann wieder zum Heimspieltag in den Hatzedom gegen die Männer aus dem Altlandsberg. Die bisherigen Duelle in heimische Kulisse konnten bisher sehr erfolgreich gestaltet werden. Also kommt vorbei und unterstützt uns! Anpfiff ist um 17:30.
Pertsch
+++Spielbericht 1. Männer gg. HV Grün-Weiß Werder Endstand 28:28+++
Ein Spiel auf Augenhöhe…
FOKUS hieß es vor dem Spiel, denn mit der Gastmannschaft aus Werder begrüßte man am 3. Spieltag, nach einem spielfreien Wochenende, eine starke Mannschaft, die man im Hatzedom jedoch besiegen wollte.
Mit einem kleinen Test gegen unseren Ortsnachbarn Hermsdorf/Waidmannslust und einer „teambildenden Maßnahme“ – dem geliebten Spare-Ribs-Essen – wollte man sich optimal auf das bevorstehende Spiel vorbereiten.
Den Test bestanden und die Bäuche überdurchschnittlich gefüllt, traf man sich am Samstag zum gewohnten Heim-Event um 16 Uhr im allseits bekannten Hatzedom. Mit einer ordentlichen Portion Mut und Selbstvertrauen stellte man sich dem Gegner und wollte die 2 Punkte unbedingt für sich gewinnen.
Direkt ins Spielgeschehen:
Blitzstart Tegel…
Nach dem 2:0 durch Kai Pieper in der 6 Minute, erhöhten wir in der 9 Minute dank eines 7 Meters durch Kevin Dessin auf 4:1. Starke Anfangsphase, in der die Gäste aus Werder keinen Zugriff fanden. Kompakte Abwehr und viel Aggressivität, zwangen die Gäste sofort zu ihrer ersten Auszeit im Spiel.
Spitzen Anfangsphase, auch dank unserer beiden Surferboys Blacky und Robse, die heute den abwesenden Abwehrchef Kai-Uwe und Kapitän Pertschi im Mittelbock ersetzen sollten.
Die Gäste kamen jetzt nach der Auszeit mehr in Schwung und kämpften sich von 4:1 über ein 5:4 per Siebenmeter auf ein 6:6 in der 19 Minute heran. Auszeit Tegel! Die Ansprache des Trainers schien Wirkung zu zeigen, sodass sich das Team von einem 7:6 auf 11:6 absetzen konnte. Vor allem unser Golden Schauer trug sich dabei gleich vierfach in die Torstatistik ein. Zur Halbzeit unterlagen die Gäste mit 13:10 der kämpferisch starken Leistung der Tegler, die verdient mit leichtem Vorsprung in die Pause gingen.
Die zweite Halbzeit startet kurios. Wie auch schon gegen Usedom vor 2 Wochen, fand die Tegler Mannschaft überhaupt nicht ins Spiel, es fehlte an Kompaktheit und Euphorie, die noch vor Ende der ersten Halbzeit zu spüren war.
Den 3 Tore Vorsprung verspielt, musste man bei einem 15:15 in der 36 Minute und einer erneuten Zeitstrafe feststellen, dass man sich jetzt zusammen reißen müsse, um weiterhin mit den Gästen mithalten zu können und den Sieg nicht aus der Hand zu geben. Die Gäste aus Werder erzielten jetzt deutlich einfacher Tore über Kreisanspiele und setzten die Tegler enorm unter Druck. Ein 16:19 für die Gäste zwang Henning Jantzen zu einer frühen Auszeit in der zweiten Hälfte. Es fehlte Struktur, Emotionen und der nötige Wille alles zu geben um diesen Sieg noch zu erreichen.
Beflügelt von dem in der Halbzeit dazu gestoßenem Jörn Bolduan, der jetzt im Verlauf der zweiten Halbzeit immer mehr Temperatur aufnahm konnten wir den Ausgleich 20:20 durch Robse erzielen. Zunächst geriet die Heimmannschaft wieder in den Rückstand, 21:23…22:24, doch dank des gut aufgelegten Kevin Dessins und starken Paraden durch Bastian Bux aka le Bux kam die Mannschaft erneut auf ein 24:24 heran.
Auszeit der Gastmannschaft. Crunchtime war angesagt. Die Phase in der das Spiel entschieden werden sollte wurde in der Auszeit durch ein lautstarkes „VFL“ durch Coach Jantzen eingeläutet. Die Spieler waren sichtlich überrascht über diesen emotionalen Ausbruch ihres Trainers. Jetzt waren die Emotionen bei allen Beteiligten zu spüren.
Das 27:27 in der 57 Minute durch Christian Klühs, der in der Schlussphase auf der für ihn ungewohnten rechtaußen Position agierte, sollte jetzt auch den letzten von seinem Platz geholt haben. Chapeau! Nach einer cleveren und absolut akrobatischen Höchstleistung durch Neu-Keeper „Dream Lover Hector Lorenzo“ am Siebenmeterpunkt, erhöht Blacky zum 28:27. Letzte Spielminute, die Werderaner wollten keineswegs mit 0 Punkten nach Hause reisen und erzielten ihren letzten Treffer über links außen. 30 Sekunde vor Ende, setzten die Tegler zum letzten Angriff an und es sollte der Letzte sein! Am Ende war es unser lieber Jörn, der die Verantwortung des letztes Wurfes übernahm aber leider an der Abwehr der Gäste scheiterte.
Es war eine ausgeglichene Partie, bei dem keine der beiden Mannschaften die Punkte abgeben wollte.
Man trennte sich am Ende in einem umkämpften, aber zu jeder Zeit sehr fairen Unentschieden. Anfangs war Enttäuschung zu spüren, dass sie das Spiel am Ende nicht für sich entscheiden konnten. Doch am Ende zählt der erste Punkt, den man in der Saison geholt hat. #wirsammelnweiter.
Wir blicken nach vorne und freuen uns auf das kommende Auswärtsspiel gegen die SG OSF Berlin, am 14.09.2019 um 20.00 Uhr und hoffen auf zahlreiche Unterstützung, damit wir die nächsten Punkte nach Hause bringen können. Freut euch auf ein spannendes Spiel, wir bedanken uns bei unseren Fans, Gegnern, Helfern, Schiedsrichter und dem Kampfgericht.
Mit einem:
#Immeraufderlauertegelpower
#POW POW
Martino!
Die Männer verlieren leider den Auftakt der Saison 19/20 gegen Usedom 20 zu 31.
+++Spielbericht 1. Männer gg. Usedom+++
Nach einer kurzen und urlaubsreichen Vorbereitung deutete sich letzte Woche nun endlich der Saisonstart an. Die Trainingshalle war gefüllt und wir konnten uns gut auf das bevorstehende Heimspiel gegen Usedom vorbereiten. Direkt ein Kracher zu Beginn, waren die Insulaner doch letztjähriger Zweiter und in den bisherigen Duellen der langjährigen Tegeler OSL-Vergangenheit ließen sie uns meist alt aussehen. Vor gut besuchten Rängen wollten wir zeigen, dass wir auch anders können und die zwei Punkte im Berliner Norden behalten.
Trotz oder aufgrund neuer Nickis begannen wir das Spiel etwas “lachs” und lagen direkt mit drei Toren im Hintertreffen. Im Anschluss kamen wir besser ins Spiel und konnten wieder ausgleichen. Im Angriff zeichnete sich ab, dass wir es schwer haben würden. Allzu oft fanden wir nicht das richtige Mittel um die Abwehr zu überwinden und wenn doch, scheiterten wir zu häufig am gegnerischen Torhüter. Die Abwehr war allerdings ganz gut im Spiel und wir zwangen die Usedomer zu Rückraumwürfen. Allein die Anspiele über den Kreis bereiteten uns teilweise noch Probleme. Die erste Halbzeit gestaltete sich weitestgehend offen und mit einem 11:13 ging es in die Kabine. Bei besseren Abschlüssen unsererseits wäre auch noch mehr drin gewesen.
Allerdings schafften wir es in der zweiten Halbzeit nicht mehr den defensiven Zugriff zu bekommen, wodurch der Gegner zu einfachen Toren kam. Offensiv taten wir uns weiterhin schwer, konnten aber bis zur 45 Minute in Schlagdistanz bleiben. Danach brachen wir komplett zusammen. Auf einmal gelang gar nichts mehr und durch Versuche möglichst schnell doch noch den Anschluss zu halten, ging noch mehr schief. Usedom kam nun in die Konter und zu schnellen Toren.
Im Endeffekt verlieren wir mit 20:31 wohl ein paar Tore zu hoch, aber aufgrund der zweiten Halbzeit verdient. Vielen Dank an die Fans, die uns das ganze Spiel über unterstützt haben! Es gibt auch noch weitere gute Nachrichten, Julien und Gunnar markieren ihre ersten Treffer für die 1. Männer des VfL und haben sich ihre Kisten damit redlich verdient. In zwei Wochen geht es für uns weiter. Wieder ein Heimspiel und mit Werder nochmal eine Mannschaft die Ambitionen auf die oberen Tabellenplätze hat.
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Der Spielplan der Ostsee Spree ist veröffentlicht!
BERLINER MEISTER 2018/2019 ! !
+++Welch eine Saison!?+++
Ein letztes Mal in der abgelaufenen Saison 2018/19 laden wir wie immer verspätet einen Bericht hoch. Doch eigentlich ist die Saison wie gesagt schon vorbei und wen interessiert schon die letzte Saison, wenn sich die Konkurrenz bereits wieder in der Vorbereitung befindet?
Ums kurz zu machen: Der TSV Rudow bot uns einen ordentlichen Schlagabtausch in der 1. Halbzeit. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns durch eine Rudower Schwächephase etwas deutlicher absetzen und das Spiel mit 32:23 gewinnen. Ob diese Schwächephase einem konditionellen Durchhänger oder doch dem Hintergedanken im Kopfe der gesamten Liga, dass ja der richtige VfL den Meistertitel holen solle, zu verdanken ist, lässt sich wohl nie zweifelsfrei rekonstruieren. An dieser Stelle Gratulation an den anderen VfL der Liga, der trotz Punktegleichheit auf dem 2. Platz verweilen darf. Das ist ungefähr so knapp, wie wenn man nur eine schlappe Sekunde nach dem Abpfiff den Siegtreffer erzielt, der aber leider nicht mehr zählt (da er nun mal nach dem Abpfiff erst erzielt wurde) und man deshalb absteigt und die andere Mannschaft die Liga hält… Ja ungefähr so knapp kann man sich das vorstellen! Aber wir hatten uns in dieser Saison nun mal mit einem 33:16 im Rückspiel die Überlegenheit im direkten Vergleich gesichert. WhoopWhoop!
Wir bedanken uns auch für die Symphathiezusprüche im Vorfeld und das nachfolgende Glückwunschgewitter der anderen Vereine!
Wir blicken also zurück auf einen erneuten Berliner Meistertitel und eine tolle Jugendarbeit der Mannschaft, da wir im Prinzip den Kader für die Saison 2036 voll haben.
Das bedeutet aber auch, dass wir langsam alt werden und sich die Prioritäten verschieben und deshalb benötigen wir für die neue Saison in der Ostsee Spree Liga dringend neue Spieler! Melde dich oder jemanden, der sich angesprochen fühlen könnte!
Und jetzt wünschen wir allen unseren Wegbegleitern eine schöne handballfreie Zeit!
PowPow
Eure 1. Männermannschaft des meisterlichen VfL Tegel (ohne Elo)
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