3.Männer

Spielbericht 12.09.20, 1. Pokalrunde, 3. Männer gegen Rotation Prenzlauer Berg II:

Nach einem eher schlechten Trainingsspiel am Mittwoch gegen einen Landesligisten, bei dem alle mal ran durften, ging es heute im Pokal gegen die Vertretung von Rolle. Richtig ins Spiel kam man erst nach 5 Minuten – naja, alte Menschen brauchen halt etwas länger…
Aber dann richtig: Hinten mit sehr guter Absprache und vorne – wenn auch wenige Tore fielen – mit Köpfchen und Durchsetzungsvermögen 😉
Aber dann wieder zwei Minuten, die uns den Kiefer brachen…
Die zweite Halbzeit war kurzzeitig sehr viel besser …klare Strukturen im Angriff mit Torerfolgen und hinten wieder Kampf und gute Absprachen, so dass wir den Vorsprung auf 5 Tore ausbauen konnten. Wegen der dünnen Personaldecke und mangelnder Kondition mussten wir dann aber durchwechseln, was Rolle eiskalt ausnutzte, den Rückstand egalisierte und sogar mit einem Tor Vorsprung in die letzten 2 Minuten ging.
Doch dann – und dort grossen Respekt an meine Jungs! – spielten sie abgezockt die Zeit runter und belohnten sich mit einem Sieg…
2.RUNDE!!!
Glückwunsch ans Team – das erste Mal seit Bestehen der Mannschaft!
Respekt Jungs, nach den letzten Einheiten hätte ich, um ehrlich zu sein, Geld auf ein anderes Ergebnis gesetzt.
Ihr habt heute mega Kampfgeist und Willen gezeigt und es hat heute sehr viel Spaß gemacht mit euch! Kritik gibt es seitens eines Trainers immer – aber das klären wir im nächsten Training – und damit werdet ihr klarkommen. Erstmal Glückwunsch – das heute war eine sehr ordentliche Leistung von euch!
RITUAL……..BIER
Benny
 
 
 
 
 
 
 

Saison 20/21 Stadtliga wird in insgesamt 4 Staffeln aufgeteilt. Tegel III spielt gegen folgende Mannschaften:

Tegel Handball Stadtkiga

 

 

 

 


Der HVB hat die Saison 19/20 abgebrochen und gewertet, die 3.Männer schafft souverän den Klassenerhalt.

die Abschlusstabelle:

Natürlich suchen auch wir nach Verstärkungen.

 

 

Spielbericht vom 1.03. HSG Kreuzberg gegen Tegel III

Das Rückspiel gegen die Mannen der HSG Kreuzberg in Kreuzberg stand an. Das Hinspiel war bekannter Maßen von uns gewonnen worden. Allen Aktiven war klar , der Gastgeber hatte mit uns eine Rechnung offen. Zum Spiel. Die ersten 5 Minuten haben wir mit einigen Unkonzentriertheiten verschlafen, dann zündete die Tormaschine langsam. Diese Tormaschine führte um die 18 Spielminute zum größten Vorsprung zugunsten von 3 Toren für Tegel. Dann fehlte Selbstvertrauen um den Vorsprung auszubauen. Auch fehlende Konsequenz in der Deckung ließ den Vorsprung auf 1 Tor zum Pausentee schrumpfen. Entschlossen kamen wir aus der Halbzeitpause. Eine gute Deckung wurde gestellt nur 9 weitere Tore vom Gegner zugelassen. Nur unsere Tormaschine kam mächtig ins stottern. Nur 7 Tore geworfen. Somit, mit einem Tor verloren. 2-3 individuelle Fehler weniger in der Crunchtime und das Spiel wäre für uns gut ausgegangen. Parallelstoß funzte nicht. Jeder, der im Rückraum spielte, musste sich seine Situation selbst erschaffen. Kreuzberg wollte mehr den Sieg und hat ihn bekommen. Jetzt haben wir 4 Trainingstage und können gegen VFV Spandau einiges gut machen. Auf gehts Tegel


 

Tabelle zum Ende des Jahres.

Spielbericht SpVg Blau Weiß 1890 II -VfL Tegel III

Nach zwei erfolgreichen Heimspielen in den letzten Wochen machte sich ein Dutzend motivierter Tegeler Jungs samt zwei Betreuer und ein paar treuen Fans auf in Richtung Schöneberg, um endlich auch mal auswärts zu Punkten.
Bereits nach der Aufwärmphase war klar, dass an diesem Abend der Teamspirit nach dem Motto „heißes Herz und kühler Kopf“ entscheidend sein würde, wer hier als Sieger von der Platte geht.
Zunächst übernahmen die Blau-Weißen das Zepter und setzten sich in der 4.Minute mit 4:1 ab. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und keine der beiden Mannschaften setzte sich entscheidend ab (10:9, 19.min)
Leider folgte ein Rückfall in längst vergangene Zeiten mit halbherzigen Abschlüssen und Abwehrverhalten im Einzelkämpfermodus. Blau-Weiß nutzte diese Schwächephase um mit einfachen Toren aus dem Gegenstoß auf 15:10 (27.min) davonzuziehen.
Ein Teamtimeout musste her um den Kompass neu auszurichten. Krille hielt die Mannschaft mit seinen Paraden im Spiel und bis zur Halbzeit konnte der Abstand wieder verringert werden. 15:14.
Die zweite Halbzeit sollte sich bis zur 45.min ähnlich gestalten, Krille weiterhin mit einer überragenden Leistung im Tor und eine gut kämpfenden Truppe blieb auf Schlagdistanz dran (23:21). Über die letzten 15 Minuten muss intern nochmal intensiv gesprochen werden. Auch wenn die Kräfte etwas nachließen, ist ein 2:7 Lauf aus Tegel-Sicht indiskutabel. Blau-Weiß spielte den 30:23 letztlich sicher nach Hause. Für die Dritte heißt es weiter am Projekt Auswärtspunkte und Klassenerhalt zu arbeiten. Ansätze und Qualität sind da, aber müssen diese auch über 60 Minuten abgerufen werden, um Spiele erfolgreich zu gestalten.

Ritualbier Olli


Die Heimspielserie bricht nicht ab…

Aus den letzten drei Heimspielen haben wir 5Punkte gewonnen. Am zehnten Spieltag wollten wir uns weitere zwei Punkte sichern. Unser Gegner war SC Siemensstadt – Mitaufsteiger aus der letzter Saison. Die letzten beiden Begegnungen konnten wir nach jeweils sehr spannenden Duellen für uns entscheiden, in der letzten Saison sicherte uns der Sieg über Siemensstadt den Aufstieg in die Stadtliga. Doch zurück zum diesjährigen Duell.

Die Vorgaben waren eindeutig. Einen sicheren Ball spielen, hinten verschieben und frühzeitig den Gegner fest machen und vorne mit sicherem Rumspielen die Lücken für den Nebenmann öffnen und dann einfache Tore erzielen. Gesagt, getan. Mit gutem Engagemant konnten wir uns nach und nach absetzen. Mit einem sechs Tore Vorsprung (15:9) konnten wir uns dem Pausentee widmen. Die Ansage für die zweite Halbzeit: Das Spiel weiterhin mit Köpchen gestalten und den Vorsprung weiter ausbauen statt diesen nur zu verwalten. Letztlich lief es genau so wie wir es wollten. Jeder konnte sich in die Liste der Torschützen eintragen. Wir siegten verdient mit 33:21, auch weil wir insgesamt nur fünf technische Fehler verbuchen konnten. Jetzt heißt es diesen Spielstil weiter beibehalten und im Training weiter arbeiten, damit wir uns Schritt für Schritt weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen.

Ein erfolgreiches Spiel mit rund um guten Leistungen, weiter so!

Ritualbier


Spielbericht Tegel II gegem CHC II

Tegel 3

Passe setzt zum erfolgreichen Torwurf an

Eine Woche ist es her, das Spiel gegen den Tabellenführer. Das Spiel ohne Seele. Auch wenn auf dem Papier fast jede Mannschaft als Favorit zu uns kommt, so wollten wir die Punkte gegen unseren heutigen Gegner CHC II doch diesmal im Hatzedom belassen. Wie es nicht geht, haben wir letzte Woche gezeigt. Es war also Zeit, dass wir uns mal wieder auf unsere Stärken besinnen und als geschlossene Mannschaft auftreten.
Also ging es ans Warmmachen und schon dort war ein anderer Geist zu spüren. Trotz teils bangen Blicken in die andere Hälfte ob der durchaus vorhandenen physischen Präsenz des Gegners wollten wir uns davon nicht beeindrucken lassen und zogen unser Programm durch. Ab in die Kabine und ein paar letzte Worte von Thimo an die Mannschaft und der Fahrplan stand. Wille und Konzentration sollten im Mittelpunkt eines erfolgreichen Nachmittags stehen.
Und so ging es los: 0:1, 0:2! Mist! Sollte CHC II mit seinen schnellen Durchbrüchen auf der linken Seite wieder eine Nummer zu groß für uns sein? Konzentration bitte! Und Wille! 1:2, 2:2! Geht doch! Die Abwehr fand zu sich und zu brauchbaren Rezepten gegen den Gegner und für unseren Torwart. So fielen verhältnismäßig wenig Tore gegen uns und die mittlerweile gewohnten Nachlässigkeiten im Angriff wurden nicht so hart bestraft.
Nach 8 Minuten die erste Führung und wenig später 3 Tore vorn. Da geht was!
Das Motto war „Vorne durchwurschteln und hinten die Mauer hochziehen“.
Zur Halbzeit immer noch mit 2 Toren vorn (14:12) hatten wir nach dem Wechsel einen kleinen 10 Minuten Lauf und konnten uns mit bis zu 5 Toren absetzen. Es pendelte sich ein stetiger Vorsprung von 3-4 Toren ein. Dem Motto wurde dabei weiterhin treu gefolgt, bis das mit dem Durchwurschteln irgendwie nicht mehr funktionierte und wir in den nächsten 10 Minuten sage und schreibe 2 Tore warfen – eines davon übrigens ein 7 Meter. Sprich 1 Feldtor in dieser Zeit!
Das reichte dem Gegner, um in Schlagweite zu kommen und 10 Minuten vorm Schluss auszugleichen. Wir haben jetzt aber nicht 50 Minuten gekämpft, um dann mit leeren Händen die Halle zu verlassen, oder?
Um es kurz zu machen: Es wurde ein mit Konzentration und Wille geführter Abwehrkampf und es fielen im letzten Drittel der zweiten Halbzeit genau 3 Tore. Und wir hatten eins mehr als der Gegner. Sieg!!! Puh!!
Blicken wir zurück: Konzentration und Wille! Das haben wir bewiesen! Zumindest in einer Hallenhälfte. Und diese reichte, um mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die ersehnten Punkte zu Hause zu lassen.
Danke Jungs! Es war ein mit Kampfgeist und richtiger Einstellung geführtes bis zum Schluss spannendes Spiel mit einem glücklichen aber nicht unverdienten Ausgang.

Und vorne? Naja, daran arbeiten wir noch, oder?

Darauf ein

Ritualbier!


Zu Gast bei Rolle Rolle Rotation Prenzlauer Berg

Endlich sollten die ersten zwei Punkte der Saison her. Nach einer kurzen und intensiven Erwärmung ging es ins Spiel.

Motiviert bist in die Haarspitzen ging es ins Spiel. Zwar gelang Rolle der erste Treffer der Partie. Doch danach übernahm wir die Spielkontrolle, auch dank eines gut aufgelegten Torwarts. So führte man fast die ganze erste Halbzeit fast mit 2-3 Toren. Kurz vor der Halbzeit hatte man ein kleines Tief, so das Rolle bis auf ein Tor verkürzen könnte, jedoch besinnte man sich wieder seiner stärken und ging mit einer Halbzeitführung von 13:17 in die Pause. 13 Tore zur Halbzeit und selbst 17 geworfen, war bisher die beste Hälfte der Saison.

In der Halbzeitansparache wurden ein paar kleine Korrekturen angesprochen und das es wie in die letzten Spielen nicht kurz nach der Halbzeit der einbruchen kommen sollen. Bis zur Minute 35. als ich unserer Torhüter verletzte, der bis dato eine gute Partie abgeliefert hatte und ab Spielminute 45. der komplette Einbruch passierte. Plötzlich war von einen gebunden Spiel nichts mehr zu sehen. Die Fehlwürfe häuften sich und in der Abwehr wurde nicht mehr konsequent für den anderen gearbeitet. Mehr und mehr wurde dann versucht 1 gegen 1 zu gehen und Bälle verworfen oder direkt in die Arme der Abwehr geworfen, die diese dann zu Tempogegenstößen nutzten. So ging am Ende das Spiel mit 25:31 verloren.

Fazit des Spiels:

Es reichen nicht nur 45 gute Minuten, sondern man muss sie 60 Minuten auf die Platte bringen. Jetzt heißt es intensiv in der Trainingswoche mit hoffentlich zahlreichen erscheinen, zu arbeiten und am nächsten Samstag um 14 Uhr in der Wildengans endlich die ersten beiden Punkte auf der Habenseite zu verbuchen.

Ritualbier


++++Spielbericht vom 22.9. gegen Adler

3. verliert unglücklich

Sonntag Abend um 19 Uhr nen Auswärtsspiel klingt schonmal doof – wenn, dann will man da ja lieber Zuhause spielen… Trotzdem machte man(n) sich voller Elan und Siegeswillen warm.
Olli und Timme ermahnten uns nochmal in der Kabine und sagten uns auch worauf wir achten sollten.
Leider wurden die mahnenden Worte nicht immer so ganz umgesetzt, wie es erhofft wurde und Adlers linke Rückraumseite konnte uns oft den Zahn ziehen .
Ansonsten lieferten wir ein tolles Spiel ab, wir kämpften, gaben nie auf und hatten nach 60 Minuten einfach das Problem, dass wir den gegnerischen Torwart mehr zum Weltmeister geworfen hatten, als Adler die unseren (und das soll absolut keine Beschwerde über unsere beiden Torhüter sein).
Schlussendlich kann man sich nach einer 31:28 Niederlage nur vornehmen, vorne ruhig das Selbstbewusstsein aus dem Training mit ins Spiel zu nehmen, noch ein wenig mehr mit den Auslösehandlungen zu arbeiten und hinten etwas mehr zu sprechen, um sich gegenseitig weiter zu unterstützen …
Die Saison ist noch lang und unsere Serie wird noch kommen!

RITUALBIER


Heimauftakt wird zum Schützenfest

Nachdem der Saisonauftakt mit personellen Lücken auswärts klar verloren wurde, wollte man den Gästen des BSC Rehberge mehr Paroli bieten. Nach einer Sichtung unseres Scouting Teams war die Spielweise des Gegners klar: Den Ball möglichst schnell und viel über den linken Rückraum laufen lassen.

Diese Information im Hinterkopf gingen wir motiviert in das Spiel und es entwickelte sich ein schneller, offensivlastiger Schlagabtausch auf Augenhöhe. Nach dem ersten Quartal konnten sich die Gäste, auch Dank fehlender Feinabstimmung in der Tegeler Abwehr, auf drei Tore absetzen, welche bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr aufgeholt werden konnte. Der gefährliche Ex-Tegeler Patrick Finder fand, trotz des Vorwissens der Spielbeobachtung, ein ums andere Mal den richtigen Winkel aus dem Hinterhalt und hielt uns auf Abstand.

Halbzeit. 17:20. Die Zahl der Gegentore wieder auf ein erschreckendes Maß ansteigend, gelobte man in der Kabine Besserung und vor allem mehr Kommunikation in der bewegungsintensiven 3:2:1 Abwehr. Genau diese ließen wir jedoch über weite Teile des Spiels vermissen, sodass auch die zweite Hälfte, aller guten Vorsätze zum Trotz, torreich weiterlief und den Zuschauern kein ansehnliches Spiel präsentiert werden konnte. Über viele Fehler im Angriff und der Abwehr luden wir die Gäste immer wieder zu einfachen Toren ein. Über die Zwischenstände 21:24, 24:26 und 27:29 zeigte sich das bekannte Bild aus dem ersten Durchgang, bis in der 48. Minute endgültig die Konzentration abhanden ging und sich die Gäste durch einen 7:0-Lauf deutlich absetzen konnten.

Als beim Stand von 30:38 die souveränen Schiedsrichter das Spiel beendeten, blieb bei uns vorrangig ein Gefühl der Enttäuschung über die eigene Leistung zurück, jedoch konnte sich schnell im Abschlusskreis auf das Kernthema der nächsten Wochen besonnen werden: die Abwehr. Trotz 30 geworfener Tore verliert man erneut deutlich und muss weiter an der Kompensierung von wichtigen Leistungsträgern arbeiten. An dieser Stelle vielen Dank an Lukas und Christopher, die uns tatkräftig aus der 2. Mannschaft unterstützten, sowie Buschi, der in Abwesenheit unserer etatmäßigen Führungskräfte auf der Bank Platz nahm.

Auf dem Weg der Besserung geht es kommende Woche Sonntag um 19:00 Uhr bei den Adlern Berlin weiter.

Ritual. Bier.


Auftakt in ein abenteuerliches Jahr
Nach einer langen, eher durchwachsenen Vorbereitung, begann auch für die Dritte die Saison 19/20. Als Aufsteiger in die Stadtliga durfte man zum ersten Auswärtsspiel nach Zehlendorf zu Z88.
Die Marschroute war klar, um sich an die neue Spielklasse zu gewöhnen. Strukturiertes Angriffsspiel ohne überhastete Abschlüsse und kompakt in der Abwehr stehend. Dieser Plan ging zu Beginn des Spiels auch auf und mit einem sehr gut aufgelegten Krille im Tor, konnte der Spielstand über die Spielstände 2:2, 4:4, 6:6 ausgeglichen gestaltet werden. Nach 16 Minuten machten sich die ersten Nachlässigkeiten in der Vorbereitung im konditionellen Bereich bemerkbar.
Z88 konnte sich erstmals und damit auch schon vorentscheidend bis zur Halbzeit auf 16:11 absetzen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte die Dritte phasenweise an die gute Spielweise der ersten Halbzeit anschließen, so dass der Abstand im Rahmen gehalten werden konnte (12:16, 15:19, ). Mit zunehmender Spielzeit setzten sich die Mannen von Z88 mit gut vorgetragenden Angriffen und einem effektiveren Gegenstoßspiel immer weiter ab (48.min 20:28). In den letzten 10 Minuten erfolgte leider ein Leistungseinbruch, der in einem 2:9 Lauf endete und somit das Endergebnis von 23:37 mit drei bis vier Toren zu hoch ausfiel.
Am Ende des Tages liegt noch viel Arbeit vor der Mannschaft. Spielerisch durchaus mit guten Ansätzen, aber im Konditions- und Kraftbereich mit deutliche Defiziten, wird der Start in der Stadtliga eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe.

O. Tack


Die Staffeleinteilung 19/20

Stadtliga Berlin Tegel Handball

 


Die Dritte gewinnt auch ihr letztes Spiel nach hartem Kampf mit 30:29 gegen Blau Weiß und ist Bezirksliga Meister. Wir gratulieren!

Meisterschaft perfekt gemacht!

Nachdem der Aufstieg bereits am vorletzten Spieltag eingetütet wurde, ging es am letzten Spieltag um die Krone, die Meisterschaft, die Kirsche auf der Sahne.
In einer klassischen Endspielsituation gegen den Zweitplatzierten Blau-Weiß 90 wurden nochmal alle Kräfte gebündelt, alle Motivationshebel betätigt.
Der Rahmen vor Beginn des Spiels entsprach eher Verbandsliga- als Bezirksliganiveau. Einlaufkinder, Einlaufmusik und ca. 150 frenetische Zuschauer machten den Hatzedom zu einem Hexenkessel.

Um das Fass nicht zum überlaufen zu bringen, entschied sich die Mannschaft erstmal den Gästen den Vortritt zu lassen und legte in den ersten 7 Minuten einen klassischen Fehlstart hin (2:6).

Nach einigen dringenden Korrekturen in Sachen Abwehrarbeit und „wie spiele ich einen Spielzug sauber zu Ende“ im Angriff, konnte das Blatt bis zur Halbzeit gedreht werden. Mit einem 18:17 ging es für beide Mannschaften zum revitalisierenden Elektrolytgetränk in die Pause.

In einer sehr intensiven zweiten Hälfte konnte sich keine der beiden Mannschaften deutlich absetzen, die Stimmung erreichte somit ihren Siedepunkt. Nach 57 Minuten, beim Spielstand von 29:29 begann eine hektische Schlussphase, bei der auf Seiten des VfL beste Möglichkeiten liegen gelassen wurden. Gerüchteweise wird immer noch diskutiert, ob das 30. Tor verweigert wurde, um der Kiste zu entgehen. Nach 57:59 min kam Thimo mit einem Siebenmeter nicht drum rum, den vielumjubelten 30. Treffer zu erzielen. Es wurde Beton angerührt, Blau-Weiß konnte keinen erfolgreichen Angriff mehr generieren. Abpfiff. 30:29! Aus, Ende, Meister!

Es gab es kein Halten mehr, in einer Mischung aus Emotionen, Schweiß, Tränen, Jubel wurden die obligatorischen Meistershirts übergestreift, der Fototermin abgewickelt und man konnte bereits beim Spiel der ersten Mannschaft mit den Feierlichkeiten beginnen und im Anschluss mit dem frisch gebackenen Berliner Meister, Glückwunsch an dieser Stelle an die 1., in eine lange, feucht-fröhliche Partynacht übergehen.

Oli von RITUAL—-BIER

Nils fehlt in dieser Liste weil wir keinen Platz mehr auf der Bank hatten, war aber dabei und wichtig

 


AUFSTIEG PERFEKT

Der Glaube, der Wille und die Berge

Sonntag, Osterferien, Kaffeezeit. Das klingt bekanntermaßen nach Familie, Urlaub und Erholung, doch nicht heute. Heute füllten Handballfreunde aus ganz Berlin die Günter-Maiwald-Halle, denn, wenn Oma schon nicht geladen hatte, wurde sie eingesackt und direkt mit zur Halle gebracht. Diesen Leckerbissen wollte sich nun doch wirklich niemand entgehen lassen.

Nachdem sich die Spieler in den Gassen der Schwimm-Turnhalle zurecht gefunden und Wettkampfkleidung angelegt hatten, wurde sich auf das Spiel eingestimmt und sofort der Innenraum zur Erwärmung betreten. Wir durften zuerst den Blick auf die Berge genießen, denn was Siemensstadt da aufbot, hatte Gardemaß und sah verdächtig danach aus, als hätte Oma Proteinpulver in den Käsekuchen gepanscht.

Zurück in der Umkleide wurde sich darauf eingeschworen, dass jeder Sportler auf ein großes Finale hinarbeitet. Dieses war so eins! Der Glaube an uns als Team sollte den Sieg und den gleichbedeutenden Aufstieg bringen. Ein steiniger Weg angesichts des hochmotivierten Gegners und dem zweiten Spiel innerhalb von 48 Stunden.

So wurde das Topspiel vor prall gefüllter Kulisse und auf frisch gebohnerten Untergrund angepfiffen. Schnell entwickelte sich ein offener Schlagabtausch voller sehenswerter Tore, Dynamik und Emotionen. Das Spiel schlängelte sich so in bester Serpentinenmanier hin und her (1:3, 6:4, 6:6, 10:7, 10:10). Unser sonstiges Abwehrbollwerk wollte bis zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht stehen. Das lag zum Teil an der mangelnden Absprache in der erneut umgestalteten Abwehr, zum anderen am gut agierenden Mastermind Bachner auf der Siemensstädter Mitte. An dieser Stelle Beste Besserung an die Wade, die den enormen Fliehkräften bei den Richtungswechseln nicht standhalten konnte. Kurz vor dem Schluss der ersten Halbzeit bot sich uns die Chance auszugleichen und den Pausentee einzunehmen, doch ein weiterer technischer Fehler brachte uns nur einen Konter und den erneuten 2-Tore-Rückstand ein.

…Sie wollen es einfach mehr und machen weniger Fehler – so das ernüchternde Fazit zur Halbzeit. Doch der Glaube versetzt bekanntlich Berge und jeder einzelne in diesen Katakomben glaubte an das Team, den Sieg und somit die Aufholjagd. Hatte man doch bereits zuvor mehrmals einen mehrfachen Rückstand überwunden.

So eröffnete der alleinige Schiedsrichter, welcher über weite Strecken souverän von der Umlaufbahn des Mittelkreises agierte, die zweite Halbzeit. Anders, als in den letzten Partien kamen wir gut wieder in die Partie und konnten schnell ausgleichen. Was der Glaube so alles kann…! Über die Zwischenstände 14:14, 17:17 und 19:19 wurde den lautstark unterstützenden Fans ein Krimi geboten, der die Spannung jedes Tatorts der letzten 2 Jahre um Längen schlug. Immer wieder stellte der Siemensstädter Steineschmeißer Heidemann unter Beweis, warum er im Kampf um die Torjägerkrone der BLB ganz oben mitspielt, doch auch unsere Abwehr wurde besser. Der Verbund wurde gefunden und somit musste nur noch der letzte, schwierigste Anstieg bis zum Gipfel gemeistert werden. Dieses Mal sollte uns nichts aufhalten: keine blutige Nase und auch keine rote Karte. Jeder übernahm Verantwortung und ein 3-Tore-Vorsprung wurde mit Wille, Teamgeist und Körpersprache verteidigt. Als Pferdelunge Gunnsen zum 24:28 in der 59. Minute einnetzte, kannte die Stimmung der mitgereisten Familien und FreundInnen kein Halten mehr. Das war er. Der Gipfel!

Freudentaumel, Siegestanz und baden im Applaus, den sich heute beide Mannschaften redlich verdient hatten. Nun können wir uns intensiv auf den nächsten Kracher vorbereiten, um uns mit einem Sieg und der Krone von der Saison zu verabschieden.

Danke an alle Mitgereisten – eine solche Stimmung hat die Bezirksliga lange nicht mehr gesehen.
Danke an Siemensstadt – einen wahrlich fairen und starken Gegner, der uns heute zu Höchstleistungen animierte.
Danke an das Team – nichts anderes als der pure, gemeinsame Glaube an uns selbst und der Wille zum Sieg haben uns heute diesen Moment geschaffen. Vielleicht versetzt auch der Wille Berge. Deshalb lieben wir Handball.

Ritual – Bier! Timme


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